Eishockey DEL
Adler Mannheim zurück an der Spitze

Die Adler Mannheim stehen nach einem 5:3-Sieg gegen Verfolger DEG Metro Stars wieder an der Tabellenspitze der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Hannover kletterte durch ein 3:1 gegen Nürnberg auf Platz vier.

Die Adler aus Mannheim sind wieder Spitze. Der Rekordmeister eroberte die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) zurück. Die Mannschaft des ehemaligen Bundestrainers Greg Poss gewann das Top-Spiel des 16. Spieltages gegen den Tabellendritten DEG Metro Stars 5:3 (1:1, 2:2, 2:0) und setzte sich mit 37 Zählern vom ERC Ingolstadt (34) ab, der mit einem 7:5-Erfolg am Donnerstag gegen die Frankfurt Lions vorübergehend auf Platz eins geklettert war. Für die DEG (30) endete dagegen eine Serie von sechs Siegen.

Iserlohn muss sich Köln geschlagen geben

Einen Dämpfer erhielt auch der Tabellenvierte Iserlohn Roosters (28), der zu Hause 1:2 (0:1, 0:0, 1:1) den Kölner Haien unterlag. Das Verfolgerduell zwischen den Hannover Scorpions und den Nürnberg Ice Tigers gewannen die Niedersachsen 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) und schlossen damit nach Punkten zum Dritten Düsseldorf auf.

Weiter im Aufwind sind die Eisbären Berlin. Der Meister kam beim 4:1 (2:0, 1:1, 1:0) gegen die Hamburg Freezers zum vierten Sieg aus den letzten fünf Spielen. Den vierten Erfolg hintereinander holten die Krefeld Pinguine beim 4:3 (3:1, 1:1, 0:1) gegen Schlusslicht Augsburger Panther. Vorletzter blieben die Füchse Duisburg, die das Kellerduell gegen den direkten Tabellennachbarn Straubing Tigers 1:3 (0:2, 1:0, 0:1) verloren.

Doppelschlag bringt die Wende für Mannheim

In Mannheim waren die gastgebenden Adler vor 13 107 Zuschauern durch Nathan Robinson (4.) in Führung gegangen. Nach dem Ausgleich von Klaus Kathan (15.) brachten im zweiten Durchgang Daniel Kreutzer nur 34 Sekunden nach Wiederbeginn und Craig Johnson (32.) die Gäste 3:1 in Führung. Pascal Trepanier (38.) und Eduard Lewandowski (39.) schossen Mannheim aber mit einem Doppelschlag innerhalb von 60 Sekunden wieder zurück ins Spiel.

Im Schlussdrittel blieb weiter Mannheim am Drücker. Nachdem Francois Methot (48.) noch einen Penalty vergeben hatte, erzielte Rick Girard 31 Sekunden später das 4:3. Felix Petermann machte schließlich mit dem 5:3 in der 51. Minute alles klar.

In Iserlohn waren die Kölner vor 4 500 Zuschauern früh durch Stephane Julien (6.) in Führung gegangen. Die Roosters kamen durch Brad Purdie (43.) zum Ausgleich, doch Mats Trygg (58.) stellte den Haie-Sieg sicher. Für die Hannover Scorpions schossen Jason Ulmer (14.), Derek Bekar (31.) und Martin Hlinka (59.) den Erfolg vor 4 843 Zuschauern heraus. Nürnberg gelang durch Greg Leeb (46.) nur der Anschlusstreffer.

Eisbären ließen nichts anbrennen

Die Eisbären gingen vor 4 800 Zuschauern durch Deron Quint (10.) und Chris Heid (16.) in Führung. Nach dem Anschlusstreffer von Brad Smyth (22.) stellte Andre Rankel (30.) den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Patrick Jarrett setzte in der 60. Minute den Schlusspunkt.

In Krefeld drehten die Pinguine nach Gästeführung durch Jay Henderson (7.) auf und trafen durch Rainer Köttstorfer (11.), Ivo Jan (16.), Lynn Loyns (18.) und Roland Verwey (24.) gleich viermal.

Die Tore von Shane Joseph (31.) und Giulio Scandella (41.) brachten Augsburg zwar noch einmal heran, zu einem Punktgewinn reichte es aber nicht mehr.

In Duisburg waren die Gäste durch einen Doppelschlag von Matt Kinch (12.) und Peter Casparsson (14.) in Führung gegangen. Nach dem Anschlusstreffer von Johan Forsander (36.), drängten die Füchse auf den Ausgleich, doch Bill Trew machte eine Sekunde vor dem Ende für Straubing alles klar.

© SID

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