Eishockey DEL
Adler weiter im Sturzflug

Meister Adler Mannheim bleibt in der DEL weiter ein Punktelieferant. Das 3:6 beim ERC Ingolstadt war bereits die zehnte Niederlage in 16 Partien. Coach Greg Poss sitzt trotzdem sicher im Sattel.

Der Sturzflug von Titelverteidiger Adler Mannheim in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) geht weiter. Der DEL-Rekordmeister kassierte mit 3:6 (0:1, 2:0, 1:5) beim ERC Ingolstadt die dritte Niederlage in Folge und bleibt vorerst im Tabellenkeller. Trotz der zehnten Pleite im 16. Saisonspiel steht Meistermacher Greg Poss aber nicht in Frage.

"Wir haben Vertrauen in ihn, dass er das Schiff wieder flott macht. Es gibt keinen Grund, eine Trainerdiskussion zu beginnen", sagte Manager Marcus Kuhl. Die Vertragsverlängerung mit Ex-Bundestrainer Poss, die schon vor Wochen angekündigt war, lässt aber weiter auf sich warten. "Wir werden es bekanntgeben, wenn es soweit ist", sagte Kuhl dem Pay-TV-Sender Premiere. "Es ist bitter, so zu verlieren", gab Poss zu: "Wir haben wieder einfache Fehler gemacht. Das ist nicht akzeptabel."

Spitzenreiter Frankfurt patzt erneut

Die Tabellenführung behaupteten die Frankfurt Lions trotz eines 2:3 (1:1, 0:1, 1:0, 0:1) nach Verlängerung bei den Augsburger Panthern. Mit 31 Punkten, 13 mehr als Titelverteidiger Mannheim, blieben die Hessen vor Vizemeister Nürnberg Ice Tigers. Die Franken folgen nach dem 4:3 (1:0, 1:2, 1:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen bei den Krefeld Pinguinen mit zwei Zählern Rückstand. Den dritten Rang belegen weiter die Eisbären Berlin (28), die sich mit 4:3 (2:1, 0:2, 1:0, 1:0) nach Verlängerung bei den DEG Metro Stars durchsetzten. Die Düsseldorfer bogen zwar zwischenzeitlich einen 0:2-Rückstand um, verloren am Ende aber durch ein Tor von Nathan Robinson nach 3:23 Minuten der Overtime.

Ihren Höhenflug setzten die Iserlohn Roosters fort. Die Sauerländer feierten mit 5:3 (1:0, 2:2, 2:1) gegen die Hannover Scorpions den fünften Sieg in Serie und verbesserten sich mit 25 Punkten auf den vierten Rang. Am Tabellenende kassierten die Füchse Duisburg mit 3:6 (1:1, 2:4, 0:1)-Pleite bei den Hamburg Freezers die sechste Niederlage in Folge. Der abgeschlagene Tabellenletzten hinkt mit nur fünf Zählern aus 14 Spielen der Konkurrenz hoffnungslos hinterher. Der Vorletzte EHC Wolfsburg ist nach dem 4:2 (0:0, 2:2, 2:0) gegen die Straubing Tigers bereits elf Punkte entfernt.

Vor nur 3 223 Zuschauern in Ingolstadt führte Mannheim nach zwei Dritteln durch Tore von Ronny Arendt (27.) und Rick Girard (40.) bei einem Gegentreffer von Dustin Wood (11.) 2:1, gab das Spiel im Schlussabschnitt aber noch aus der Hand. Martin Hinterstocker (42.), Felix Schütz (43.), erneut Wood (50.), Brad Leeb (57.) und Jakub Ficenec (59.) sicherten den bislang ebenfalls enttäuschenden Gastgebern den erst dritten Dreier der Saison. Tomas Martinec hatte für die Adler zwischenzeitlich auf 3:5 verkürzt (58.).

Wolf führt Roosters zum Sieg

Frankfurt führte in Augsburg durch ein Tor von Jeff Ulmer (11.) früh, die Panther drehten durch Treffer von Mathis Olimb (19.) und Brock Radunske (32.) die Partie, ehe Jason Young (52.) die Verlängerung erzwang. Harlan Pratt erzielte nach 2:31 Minuten in der Overtime das entscheidende Tor. Nürnberg lag in Krefeld nach Toren von Michel Periard (2.) und Ahren Spylo, der zum 13-mal traf (26.), sogar mit 2:0 vorne, ehe Daryl Andrews (30.) und Richard Pavlikovsky (32.) für den Ausgleich sorgten. Nach dem Nürnberger 3:2 von Andre Savage (42.) glich Dusan Milo (51.) erneut aus. Scott King verwandelte den entscheidenden Penalty für Nürnberg.

6 707 Fans in Düsseldorf sahen eine frühe Berliner Führung durch Stefan Ustorf (8.) und Steve Walker (14., Penalty). Andrew Hedlund (20./30.) und Jamie Wright (38.) drehten das Spiel zugunsten der DEG, doch Sven Felski (51.) erzwang die Verlängerung. In Iserlohn führte Torjäger Michael Wolf die Roosters mit seinen Saisontreffer Nummer 18 und 19 zum Sieg.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%