Eishockey DEL
Adlern fehlt nur noch ein Sieg zum Titel

Dank eines 6:2-Siegs im zweiten Play-off-Finale der DEL bei den Sinupret Ice Tigers Nürnberg stehen die Adler Mannheim kurz vor dem sechsten Meistertitel. Der Favorit führt in der "best-of-five"-Serie mit 2:0.

Die Adler Mannheim scheinen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) in einer eigenen Liga zu spielen. Der Titelfavorit untermauerte seine Ambitionen eindrucksvoll und ist dem Gewinn der sechsten deutschen Meisterschaft einen großen Schritt näher gekommen. Die Mannschaft von Trainer Gregg Poss setzte sich am Sonntag im zweiten Play-off-Finale bei den Nürnberg Ice Tigers deutlich mit 6:2 (2:0, 2:1, 2:1) durch und liegt in der "best of five"-Serie mit 2:0 in Front. Die Mannheimer, die das erste Endspiel am Donnerstag noch knapp mit 3:2 nach Verlängerung für sich entschieden hatten, haben nun bereits am Dienstag (19.30 Uhr/live bei Premiere) zuhause die große Chance, sich ihren Traum vom ersten Titel seit 2001 zu erfüllen.

Früher Doppelpack von Corbet

Vor 8 238 Zuschauern in der ausverkauften Nürnberger Arena unterstrich Rene Corbet mit zwei Treffern in der 3. und 7. Minute bereits früh die Überlegenheit des DEL-Vorrunden-Primus, der sich zuvor gegen Frankfurt und Köln durchgesetzt hatte. Sven Butenschön (26.) und Jeff Shantz (30.) stellten mit ihren Treffern für die über weite Strecken klar überlegenen und besserern Adler schon im zweiten Drittel die Weichen auf Sieg.

Der Ex-Nürnberger Francois Methot (42.) und erneut Shantz (43.) machten im Schlussdrittel den Klassenunterschied zwischen dem Liga-Krösus mit acht Mill. Euro Etat und dem Underdog aus Nürnberg (4,6 Millionen) deutlich. Die Treffer der Ice Tigers durch Brian Swanson (32.) und David Cespiva (59.) waren lediglich Ergebnis-Kosmetik.

Mannheim souverän - Nürnberg enttäuscht

Im zweiten Final-Spiel um die 87. deutsche Meisterschaft legte DEL-Rekordmeister Mannheim, das in dieser Saison bereits den Pokalsieg feiern konnte, nach dem knappen Erfolg in Spiel eins entschlossen los. Nachdem die Franken eine erste Strafzeit noch unbeschadet überstanden hatten, schlug Corbet kurz danach erstmals zu. In 5:3-Überzahl gelang den Adlern bei der Neuauflage des Endspiels von 1999 wenig später sogar das 2:0.

Die Ice Tigers, die über Hannover und Düsseldorf ins Finale gelangt waren, benötigten eine knappe Viertelstunde, um sich von diesem Schock zu erholen. Doch bei den wenigen Möglichkeiten war Mannheims Keeper Jean-Marc Pelletier auf dem Posten.

Auch zu Beginn des zweiten Drittels verhinderte zunächst Pelletier den Anschluss, ehe Mannheim erneut eiskalt zuschlug. Das 4:0 durch Shantz entsprang erneut einer 5:3-Überzahl des Teams von Ex-Bundestrainer Poss, dessen Spieler sich in Nürnberg äußerst abgeklärt und effektiv präsentierten und dem Druck standhielten. Nürnberg, Vorrunden-Dritter, konnte dagegen nicht an die gute Leistung im ersten Spiel in Mannheim anknüpfen, vor allem bei der Chancenverwertung zeigten die Franken Defizite.

© SID

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