Eishockey DEL
Arena-Chef Schnabel gibt Ice Tigers einen Korb

Die Nürnberg Ice Tigers suchen nach dem Insolvenzantrag weiterhin nach einem "Retter". Nürnbergs Arena-Chef Schnabel erteilte dem Klub nun eine klare Absage.

Der finanziell schwer angeschlagene DEL-Klub Nürnberg Ice Tigers hat auf der Suche nach einem Retter eine Absage kassiert. Rudolf Schnabel, Geschäftsführer der Nürnberger Arena Gmbh, wird nicht als Gesellschafter beim zweimaligen Vizemeister einsteigen. Diese Spekulation war nach dem Insolvenzantrag und dem damit verbundenen Ende der Ära des umstrittenen Alleingesellschafters Günther Hertel aufgekommen.

"Sowohl Herr Schnabel persönlich als auch die Arena werden sich definitiv nicht als Gesellschafter bei den Ice Tigers engagieren", sagte Arena-Prokurist Jürgen Fottner dem Sport-Informations-Dienst (sid). Dies habe finanzielle, aber auch emotionale Gründe, erklärte Fottner: "Herr Schnabel war jahrelang angeblich der Totengräber des Nürnberger Eishockeys. Da kann man nicht erwarten, dass er jetzt als Retter einspringt."

"Nicht um jeden Preis"

Dennoch wolle die Arena dem Insolvenzverwalter Volker Böhm Hilfe beim Rettungsplan anbieten. Schließlich bestehe allein aus ökonomischen Gründen ein großes Interesse daran, dass die Ice Tigers in der Arena weiterspielen, sagte Fottner: "Aber nicht um jeden Preis. Es ist nicht unendlich viel Spielraum da."

© SID

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