Eishockey DEL
DEB-Präsident Esken legt sein Amt nieder

Der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes, Hans-Ulrich Esken, hat seinen Rücktritt bekannt gegeben. Der 62-Jährige begründete seine Entscheidung mit gesundheitlichen Problemen.

Hans-Ulrich Esken hat mit sofortiger Wirkung sein Amt als Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) niedergelegt. Der 62-Jährige begründete seine Entscheidung einen Tag vor der DEB-Jahreshauptversammlung mit gesundheitlichen Problemen. Einer der drei bisherigen Vizepräsidenten - Uwe Harnos, Bodo Lauterjung oder Wolfgang Brück - soll das Präsidentenamt künftig kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung 2010 übernehmen. Eine entsprechende Personalentscheidung soll am Samstag fallen.

Esken stand sechs Jahre an der Spitze

"Ich war vor zwei Jahren schwer krank, und mein Gesundheitszustand hat sich seitdem nicht verbessert", sagte Esken. Der als Richter tätige Esken wollte daher den Stress der Mehrfachbelastung nicht mehr auf sich nehmen. Esken stand seit sechs Jahren an der Spitze des deutschen Eishockeys.

"Wir sind von seinem Rücktritt überrascht worden. Aber die Gründe sind nachzuvollziehen", sagte Vizepräsident Harnos, der als erster Stellvertreter von Esken die Jahreshauptversammlung leiten wird: "Es ist ein Verlust, aber wir werden eine vernünftige Lösung für die Zukunft finden."

© SID

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