Eishockey DEL
DEG und Eisbären fahren Siege ein

Die Düsseldorfer EG hat am dritten DEL-Spieltag die Adler Mannheim mit 3:0 geschlagen, während die Eisbären Berlin Meister Hannover Scorpions mit 2:1 bezwangen.

Fünf Tage nach dem Erfolg in der European Trophy haben die Eisbären Berlin zum Auftakt in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) Meister Hannover Scorpions ausgebremst. Die Mannschaft von Trainer Don Jackson setzte sich im Spitzenspiel des dritten Spieltags mit 2:1 (0:0, 0:1, 1:0, 1:0) nach Verlängerung gegen Hannover durch, das im dritten Spiel die erste Niederlage hinnehmen musste. Für Berlin war es wegen der Finalteilnahme in der European Trophy das erste Saisonspiel. Aufatmen kann die Düsseldorfer EG, der mit dem 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) gegen DEL-Rekordmeister Adler Mannheim der erste Sieg gelang.

Erfolgsserie bei Aufsteiger EHC München nicht gerissen

Unterdessen baute Aufsteiger EHC München seine Erfolgsserie aus. Das 4:1 (2:1, 1:0, 1:0) gegen die Krefeld Pinguine war nach der knappen Auftaktniederlage bei den Adler Mannheim schon der zweite Sieg für den Zweitligameister, der vor der Saison noch um seine Lizenz hatte bangen müssen. Eine makellose Bilanz weisen die Augsburger Panther auf. Der Finalist der Vorsaison feierte beim 4:1 (1:0, 0:1, 3:0) bei den Kölner Haien den zweiten Sieg. Der bisherige Tabellenführer Nürnberg Ice Tigers verlor 1:2 (1:0, 0:1, 0:1) bei den Straubing Tigers. Die Iserlohn Roosters setzten sich 6:2 (0:0, 1:1, 5:1) gegen den ERC Ingolstadt durch.

Vor 14 000 Zuschauern in Berlin brachte Matt Dzieduszycki die Scorpions im Mitteldrittel (28.) mit seinem dritten Saisontor in Führung. Mit sechs Feldspielern auf dem Eis gelang den Eisbären durch Jeff Friesen 17 Sekunden vor der Schlusssirene (60.) der umjubelte Ausgleich, den Jens Baxmann (62.) in der Verlängerung mit seinem Siegtreffer veredelte. Erst vor fünf Tagen hatte der Ex-Meister mit dem Finalsieg bei der European Trophy gegen den schwedischen Titelträger HV 71 Jönköping noch einen internationalen Achtungserfolg erzielt.

Matchwinner in München war der letztjährige Zweitliga-Topscorer Jordan Webb, der mit einem Doppelpack (3./34.) sein Trefferkonto auf vier erhöhte. Die weiteren Münchener Treffer erzielten Martin Buchwieser (18.) und Stephane Julien (60.) bei einem Gegentor von Benedikt Schopper (18.).

Die Entscheidung in Iserlohn fiel im letzten Drittel innerhalb von nur 72 Sekunden. Nach den Toren von Prestin Ryan (44.), Jon Insana (45.) und Tobias Wörle (45.) war die am Ende einseitige Begegnung vorzeitig entschieden.

© SID

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