Eishockey DEL: DEG unterliegt Berliner Eisbären

Eishockey DEL
DEG unterliegt Berliner Eisbären

Die DEG Metro Stars haben den vorläufigen Sprung an die Tabellenspitze der DEL verpasst. Die drittplatzierten Düsseldorfer verloren vor eigenem Publikum das Spitzenspiel gegen die Eisbären Berlin mit 3:4.

Pünktlich zum Ende der Vorrunde in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) spielen die Eisbären Berlin wieder in der Form, die sie im Vorjahr zum Meister machte und bleiben dem Tabellenführer ERC Ingolstadt weiter auf den Fersen. Das Team von Trainer Pierre Page, zuletzt beim Spengler-Cup in Davos im Einsatz, siegte am Sonntag im Spitzenspiel bei den DEG Metro Stars mit 4:3 (2:1, 1:1, 1:1) und hat bei 68 Punkten und zwei Nachholspielen als Viertplatzierter nur noch vier Zähler Rückstand auf Ingolstadt.

Unterdessen ist den Frankfurt Lions mit dem souveränen 5:1 (1:1, 3:1, 1:0)-Heimsieg gegen die Hannover Scorpions nach zuvor fünf Niederlagen in Folge ein Befreiungsschlag und die Rückkehr auf einen der begehrten Play-off-Plätze gelungen.

Nürnberg schlägt Hamburg

Im einem weiteren direkten Duell zweier Playoff-Aspiranten setzten sich die Nürnberg Ice Tigers mit 4:1 (2:0, 0:0, 2:1) gegen die Hamburg Freezers durch und schoben sich an den Norddeutschen vorbei auf Rang fünf.

Ebenfalls im Rennen um Platz acht bleibt DEL-Rekordmeister Adler Mannheim nach dem 3:0 (0:0, 0:0, 3:0) gegen die Kassel Huskies. Den Kontakt zu den Playoff-Plätzen verlor Ex-Meister Krefeld Pinguine durch eine 4:3 (1:3, 0:0, 3:0)-Pleite nach 3:1-Führung bei den Duisburger Füchsen wieder etwas aus den Augen. In einem "Keller-Duell" siegte Schlusslicht Augsburger Panther 5:3 (2:1, 1:1, 2:0) gegen die Iserlohn Roosters und gaben die "Rote Laterne" an die Kassel Huskies ab.

Steve Walker macht für Berlin den Sack zu

In Düsseldorf sahen die Eishockey-Fans ein hochklassiges Spiel zweier gleich starker Teams, allerdings gab Schiedsrichter Rick Looker eine unglückliche Figur ab. Beim umstrittenen 3:2-Führungstreffer der Gäste durch Richard Müller (28.) bemühte der Referee ebenso wenig den Videobeweis wie in der 40. Minute, als Marian Bazany mit der Drittel-Sirene den vermeintlichen Ausgleich erzielte.

Zuvor egalisierten Craig Johnson (20.) und Kapitän Daniel Kreutzer (25.) die 2:0-Führung der Gäste durch Stefan Ustorf (11.), Robert Leask (14). Nach der erneuten Führung durch Müller war es Patrick Reimer (41.), der für die DEG ausglich. Den Siegtreffer für die Berliner erzielte Steve Walker zwei Minuten vor der Schlusssirene.

Trotz des Handicaps, ohne fünf Stürmer antreten zu müssen, fuhren die Frankfurter vor eigenem Publikum einen nie gefährdeten Sieg ein. Die Tore für die Lions erzielten Michael Bresagk (10.), Topscorer Patrick Lebeau (26.), Michael Hackert (32.), Christopher Bright (37.) und Steve Kelly (54.). Die Gäste kamen durch Sascha Goc (31.) lediglich zum Ehrentreffer.

© SID

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