Eishockey DEL
DEL-Aufnahme für Salzburg "sehr, sehr weit weg"

Die Deutsche Eishockey Liga hat mit Skepsis auf die Avancen des österreichischen Meisters Red Bull Salzburg reagiert. "Der Vorstoßüberrascht mich", kommentierte Geschäftsführer Gernot Tripcke den Aufnahme-Wunsch.

Für die Deutsche Eishockey Liga (DEL) kommt eine Aufnahme des österreichischen Meisters Red Bull Salzburg vorerst nicht in Frage. "Der Vorstoßüberrascht mich. Es gibt keine konkreten Planungen, das ist alles sehr, sehr weit weg", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke am Montag. Der frühere Bundesliga- und DEL-Trainer Hardy Nilsson hatte am Wochenende in seiner Funktion als Sportdirektor der Österreicher in mehreren DEL-Arenen um eine Aufnahme in die höchste deutsche Spielklasse geworben.

"Es gibt 1 000 Dinge zu bedenken"

"Wir wollen in der DEL spielen", sagte Nilsson, der am Donnerstag in Köln, am Freitag in Düsseldorf und am Sonntag in Mannheim das Anliegen der Österreicher vorbrachte. Seiner Meinung nach sehen die DEL-Klubs das Vorhaben positiv, weil sie einen neuen starken Investor gewinnen könnten. Der österreichische Getränke-Hersteller Dietrich Mateschitz, der den Eishockey-Meister sponsert, ist unter anderem im Fußball und in der Formel 1 mit millionenschweren Investitionen engagiert.

Laut Tripcke sei eine Aufnahme in Zukunft nicht ausgeschlossen, aber mit vielen Problemen behaftet. "Es gibt 1 000 Dinge zu bedenken, bevor man einen ausländischen Klub aufnimmt", sagte der DEL-Geschäftsführer: "Wir spielen den deutschen Meister aus, außerdem haben wir eine Ausländerreduzierung." Zudem besitze Salzburg nur eine Halle für 4 000 Zuschauer, die meist nur halb voll

© SID

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