Eishockey DEL
DEL bleibt weiterhin eine Multikulti-Klasse

Der Anteil der einheimischen DEL-Profis ist im Vergleich zur letzten Saison von 60 auf 59 Prozent gesunken. Multikulti-Klub sind die Füchse Duisburg mit sieben Nationalitäten.

Der Anteil der einheimischen Profis in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist wieder leicht gesunken. 59 Prozent der Spieler, die bei den 16 Klubs vor dem Auftaktspiel zwischen Vizemeister Kölner Haie und Titelverteidiger Eisbären Berlin am Donnerstag (19.30 Uhr/live bei Premiere) unter Vertrag stehen, haben einen deutschen Pass - vor einem Jahr waren es 60 Prozent.

Die Bestmarke war 2005 mit 61 Prozent erreicht worden. Seit der völligen Öffnung der Liga 1997 in Folge des Bosman-Urteils war der Anteil der Deutschen von 32 Prozent kontinuierlich angestiegen. Vor der neuen Saison hat die DEL die Ausländerquote erstmals seit vier Jahren wieder reduziert. Statt elf dürfen nur noch zehn Legionäre pro Spiel eingesetzt werden, allerdings dürfen weiterhin zwölf Ausländer bei jedem Klub unter Vertrag stehen.

Obwohl die Deutschen weiter die Mehrzahl der 384 Profis stellen, bleibt die DEL eine Multikulti-Klasse. Spieler aus zehn Nationen gehen aufs Eis, die Kanadier stellen traditionell mit 112 Akteuren hinter den 225 Deutschen die zweitstärkste Fraktion. US-Amerikaner (25), Slowaken (5), Norweger (5), Schweden (4), Tschechen (4), Letten (2), Russen (1) und Finnen (1) folgen mit großem Abstand. Der internationalste Klub sind die Füchse Duisburg: Gleich sieben Nationalitäten sind hier vertreten.

© SID

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