Eishockey DEL
Düsseldorf nach 5:0-Erfolg im Halbfinale

Die DEG Metro Stars haben das siebte und entscheidende Viertelfinale gegen die Krefeld Pinguine mit 5:0 gewonnen. Im Halbfinale warten nun ab Sonntag die Hannover Scorpions.

Die DEG Metro Stars haben mit einem Powerplay-Festival das rheinische Straßenbahn-Derby für sich entschieden und zum 15. Mal das Play-off-Halbfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft erreicht. Der Vorrundendritte der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gewann das entscheidende siebte Viertelfinale gegen die Krefeld Pinguine dank vier Überzahltoren mit 5:0 (1:0, 2: 0, 2:0) und zog zum vierten Mal in Folge in die Runde der letzten Vier ein.

DEG im Halbfinale gegen Hannover

Im Halbfinale trifft die DEG auf die Hannover Scorpions mit dem ehemaligen Düsseldorfer Meistertrainer Hans Zach. Das erste Spiel der "best-of-five"-Serie ist am Sonntag (18.30 Uhr/live bei Premiere) in Hannover. Den zweiten Endspielteilnehmer spielen Vorrundensieger Eisbären Berlin und DEL-Rekordmeister Adler Mannheim aus. Titelverteidiger Berlin ist am Sonntag (14.30 Uhr/live bei Premiere) zunächst Gastgeber.

Vor 10 750 Zuschauern im Rather Dome machte das Überzahlspiel der DEG den Unterschied. Ryan Caldwell (17.), Rob Collins (23./52.) und Shane Joseph (30.) trafen jeweils, als ein Krefelder auf der Strafbank saß. Es waren die Powerplay-Tore Nummer neun bis zwölf für die Düsseldorfer in der Viertelfinalserie. Das zwischenzeitliche 4:0 erzielte Adam Courchaine (44.) bei Fünf gegen Fünf.

Die Krefelder, die am Dienstag mit einem 4:3-Sieg das siebte Spiel der "best-of-seven"-Serie erzwungen hatten, hatten zunächst durch Andre Huebscher sogar die Chance zur Führung (9.). Dann brachten sie sich mit unnötigen Strafzeiten selbst auf die Verliererstraße.

Endraß im Gesicht verletzt

Sechs Minuten vor Schluss verlor der KEV auch noch Stürmer Michael Endraß, der vom Puck im Gesicht getroffen und mit einem Nasenbeinbruch vom Eis getragen wurde. Zudem besteht der Verdacht auf einen Jochbein- und Kieferbruch. Eine Computertomografie im Krankenhaus soll weitere Aufschlüsse bringen.

© SID

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