Eishockey DEL: Eisbären Berlin der große Gewinner in der DEL

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Eisbären Berlin der große Gewinner in der DEL

Spitzenreiter ERC Ingolstadt unterlag am 41. Spieltag der DEL ebenso überraschend wie die Verfolger Kölner Haie und DEG Metro Stars. Nutznießer waren die Eisbären Berlin, die 4:2 bei den Augsburger Panthern gewannen.

Im Spitzenkampf in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) wird es immer enger. Der Vorsprung des Spitzenreiters ERC Ingolstadt schmilzt weiter, weil Meister Eisbären Berlin langsam in Fahrt kommt. Mit weiterhin 78 Punkten liegen die Oberbayern nach der 0:2 (0:0, 0:0, 0:2)-Niederlage bei den Nürnberg Ice Tigers nur noch einen Zähler vor dem Titelverteidiger. Der Meister aus der Hauptstadt feierte mit dem 4:2 (1:1, 2:1, 1:0) beim Tabellenvorletzten Augsburger Panther den vierten Sieg hintereinander und zog an den Kölner Haien (76) vorbei auf Platz zwei.

Das Team von Ex-Bundestrainer Hans Zach verlor nach zuletzt vier "Dreiern" in Folge 3:7 (1:0, 0:4, 2:3) bei den Iserlohn Roosters. Auch der rheinische Rivale DEG Metro Stars (72) patzte am 41. Spieltag: Mit 0:1 (0:0, 0:0, 0:1) gegen die Frankfurt Lions kassierten die Düsseldorfer die zweite Heimpleite in Folge und blieben vier Zähler hinter den Haien.

Hamburg rutscht ab, Hannover hofft wieder

Hinter Nürnberg (72) auf Platz sechs rutschten die Hamburg Freezers (72) ab, die nach Penaltyschießen 2:3 (0:0, 0:1, 2:1, 0:1) beim DEL-Rekordmeister Adler Mannheimer unterlagen. Im Rennen um die letzten Play-off-Plätze verbuchten die Hannover Scorpions mit 2:1 (1:1, 1:0, 0:0) beim Aufsteiger EV Duisburg drei wichtige Zähler.

Die Krefeld Pinguine punkteten mit 5:3 (1:1, 2:2, 2:0) bei den Kassel Huskies ebenfalls dreifach. Die Nordhessen, bei denen Kapitän Tobias Abstreiter nach dem nun doch nicht vollzogenen Abschied wieder mitwirkte, müssen damit weiter auf den ersten Sieg unter dem neuen Trainer Stephane Richer warten. Ex-Nationalspieler Abstreiter hatte aus Verärgerung über die Entlassung von Coach Bernhard Englbrecht zunächst seinen Abschied vom Tabellenletzten angekündigt, sich danach jedoch von seinen Teamkollegen zum Weitermachen überreden lassen.

Köln erlebt nach Führung ein Debakel

In Nürnberg fiel die Entscheidung erst in der Schlussphase. Francois Methot (52.) und Christian Laflamme (54.) besiegelten die Ingolstädter Niederlage. Berlin lag nach Toren von Jay Henderson (5.) und Arvids Rekis (28.) zweimal gegen Augsburg zurück, doch Sven Felski (17.), Mark Beaufait (31.), Steve Walker (39.) und Christoph Gawlik (57.) sicherten den Eisbären noch den Sieg.

In der ausverkauften Iserlohner Eishalle am Seilersee führten die Kölner nach überlegen geführtem ersten Drittel durch ein Tor von Stephane Julien (8.) verdient mit 1:0, ehe eine kuriose Schlägerei die Wende brachte. Der Iserlohner Bryan Adams wurde vom Kölner Paul Traynor durch die Bandentür auf die Haie-Mannschaftsbank geschoben, wo sofort die Fäuste flogen. Adams und Traynor erhielten Spieldauer-Disziplinarstrafen.

Reichel bringt Frankfurt den Sieg

Iserlohn nutzte anschließend eine 5:3-Überzahl durch Mats Trygg zum Ausgleich (23.). Ralph Intranuovo (25.) und Erich Goldmann (25.) sorgten mit einem Doppelschlag innerhalb von 45 Sekunden ebenfalls im Powerplay für die vorentscheidende 3:1-Führung der Gastgeber. Erneut Goldmann (40.), Brad Purdie (52.), Michael Wolf (53.) und erneut Trygg (58.) sicherten den Roosters den vierten Heimsieg in Folge. Für die Haie, die ihre erste Niederlage des Jahres kassierten, machten Jeremy Adduono (53.) und Dave Mcllwain (54.) das Ergebnis noch etwas erträglicher.

6 785 Zuschauer an der Düsseldorfer Brehmstraße mussten bis zur 42. Minute auf ein Tor warten. Dann traf der Frankfurter Martin Reichel und sicherte den Hessen drei Punkte im Kampf um einen Play-off-Platz.

© SID

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