Eishockey DEL
Eisbären entscheiden Eishockey-Krimi für sich

Die Eisbären Berlin haben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) durch einen 6:5-Sieg nach Penaltyschießen gegen die Hannover Scorpions am 32. Spieltag die Tabellenführung ausbauen können.

Nach einem wahren Eishockey-Krimi haben die Eisbären Berlin durch einen 6:5 (2:1, 1:3, 2:1, 1:0)-Sieg nach Penaltyschießen gegen die Hannover Scorpions am 32. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga am Freitagabend den Vorsprung auf den spielfreien Tabellenzweiten Frankfurt Lions auf fünf Punkte ausgebaut.

Berlin (66 Punkte) führt dank des entscheidenden Penaltys von Steve Walker mit nunmehr fünf Zählern vor den Hessen (61). Die Frankfurter konnten unterdessen nicht von den Kölner Haien verdrängt werden, die im ersten Spiel des von Meister Adler Mannheim verpflichteten Robert Müller mit 0:3 (0:0, 0:2, 0:1) bei den Augsburger Panthern verloren. Bei Augsburg, das in der laufenden Saison schon in Köln 3:2 gewonnen hatte, stand erstmals der neue Trainer Larry Mitchell an der Bande, Nachfolger des am Mittwoch entlassenen Paulin Bordeleau. Köln (60) bleibt allerdings Tabellendritter.

DEG weiter in der Krise

Bei Kölns rheinischem Rivalen DEG Metro Stars spitzt sich die sportliche Situation nach dem 0:5 (0:3, 0:1, 0:1) bei Vize-Meister Nürnberg Ice Tigers weiter zu. Es war für die DEG die sechste Pleite in den vergangenen sieben Spielen.

Während die Franken als Vierter (57) näher an die Haie heranrückten, rutschte Düsseldorf (44) auf Rang neun hinter die Hamburg Freezers ab. Die nun punktgleichen Hanseaten gewannen 5:1 (1:0, 0:0, 4:1) gegen die Füchse Duisburg. Ebenfalls 44 Zähler weist der ERC Ingolstadt nach dem 3:2 (2:0, 0:1, 1:1) gegen die Straubing Tigers auf.

Meister Mannheim kam nach dem 2:7 in Berlin dank des entscheidenden Tores von Eduard Lewandowski in der Verlängerung zu einem 5:4 (1:1, 3:1, 0:2, 1:0) gegen die Krefeld Pinguine und bleibt mit nunmehr 54 Punkten Fünfter. Im Kampf um die Play-off-Plätze verbuchten auch die Iserlohn Roosters (51) ein wichtiges 5:3 (1:2, 2:0, 1:1) gegen die Grizzlies Wolfsburg. Dabei erzielte Robert Hock das 4:3, und Michael Wolf kam mit seinem Schuss ins leere Tor zu seinem 30. Saisontreffer.

In Berlin sahen die Zuschauer ein tolles Spiel mit ständig wechselnden Führungen. Nach Treffern von Nathan Robinson, Alexander Weiß und Deron Quint führten die Gastgeber scheinbar sicher mit 3: 1. Doch Adam Mitchell mit seinem zweiten Tor, Andreas Morczinietz und Chris Herperger brachten Hannover mit 4:3 in Führung. Dann drehten Quint und Stefan Ustorf innerhalb von 67 Sekunden erneut den Spieß zugunsten von Berlin. Wenig später glich Sascha Goc für die Gäste wieder aus.

Shane Joseph, Torsten Fendt und Mathis Olimb überwanden Kölns Goalie Müller im zweiten Drittel und bescherten ihrem neuen Coach Mitchell gleich ein Erfolgserlebnis. Der Deutsch-Kanadier hatte am Freitagmorgen wenige Stunden vor dem Spiel das erste Training der Augsburger geleitet.

Bereits nach dem ersten Drittel gab es für Düsseldorf nichts mehr zu holen. Nach Toren von Florian Keller, Scott King, Ahren Spylo stand es 3:0. Dazu kam noch ein Doppelpack durch Aleksander Polaczek.

© SID

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