Eishockey DEL
Eisbären gehen nach Krimi in Führung

Titelverteidiger Eisbären Berlin ist in den Viertelfinal-Play-offs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erstmals in Führung gegangen. Die Eisbären siegten trotz eines 2:4-Rückstands glücklich mit 5:4 gegen Krefeld.

Dank einer Energieleistung ist der Titelverteidiger Eisbären Berlin in den Viertelfinal-Play-offs der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) mit 2:1 in Führung gegangen. Der Vorrunden-Primus drehte einen 2:4-Rückstandes nach dem zweiten Drittel noch und siegte am Ende glücklich mit 5:4 (1:3, 1:1, 3:0) gegen die Krefeld Pinguine.

Vor 4 700 Zuschauern im ausverkauften Berliner Wellblechpalast hatten die Krefelder den zweiten Sieg im zweiten Auswärtsspiel der Serie dicht vor Augen. Durch Tore von Herberts Vasiljevs (8.), Mike Pudlick (16.), Robert Guillet (18.) und Chris Herperger (32.) bei Gegentoren von Sven Felski (10.) und Mark Beaufait (31.) führte der Meister von 2003 schon 4:2.

Im Schlussdrittel drehten die Eisbären dann aber auf. Steve Walker (43.) und Denis Pederson (44.) sorgten mit zwei Treffern innerhalb von 22 Sekunden für den Ausgleich, ehe Micki Dupont den Siegtreffer schoss (48.). 30 Sekunden vor dem Ende hatten die Eisbären dann noch einmal Glück, als Schiedsrichter Roland Aumüller (Ottobrunn) ein Tor von Herperger nach dem Videobeweis wegen Torraumabseits nicht gab.

Dritter Sieg für die Kölner Haie - Zweite Erfolge für Ingolstadt und Düsseldorf

Mit einem Bein im Halbfinale stehen bereits die Kölner Haie, die beim 4:3 (1:0, 1:2, 1:1, 1:0) nach Verlängerung bei den Nürnberg Ice Tigers schon den dritten Sieg feierten und als einziges Team bereits am Dienstag in eigener Halle alles klar machen können.

Den jeweils zweiten Sieg feierten am Sonntag der Vorrunden-Zweite ERC Ingolstadt durch das 6:2 (0:1, 4:1, 2:0) gegen die Hannover Scorpions und der Dritte der Vorrunde, die DEG Metro Stars, durch das 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) gegen die Hamburg Freezers.

Köln ging in Nürnberg durch David Mcllwain (6.) und Alex Hicks (25.) zweimal in Führung. Die Franken glichen durch Greg Leeb (24.) und Tomas Martinec (39.) zweimal aus. Nachdem Robert Döme die Ice Tigers erstmals in Führung brachte (46.), rettete Mirko Lüdemann (58.) die Haie in die Verlängerung. Dort traf William Lindsey nach 3:21 Minuten zum 4:3 für die Gäste.

Die Partie in Ingolstadt schien zunächst einen anderen Verlauf zu nehmen. Hannover lag durch Tore von Wallace Schreiber (13.) und Stephen Guolla (23.) schon 2:0 in Front. Innerhalb von elf Minuten im Mittelabschnitt drehte Ingolstadt dann aber die Partie durch Tore von Günter Oswald (29.), zweimal Jakub Ficenec (36./37.) und Martin Jiranek (40.). Glenn Goodall (59.) und erneut Oswald (60.) legten in der Schlussphase nach.

Düsseldorf erwischte durch Andrew Schneiders Treffer nach 22 Sekunden einen Blitzstart. Den Freezers gelang zunächst noch der Ausgleich durch Alexander Barta (15.), ehe Patrick Reimer (34.) das 2:1 erzielte und Daniel Kreutzer (57.) und Craig Johnson (60.) in der Schlussphase alles klar machten.

© SID

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