Eishockey DEL
Eisbären und Haie erkämpfen sich eine 2:1-Führung

Nach hartem Kampf haben die Eisbären Berlin und die Kölner Haie im Halbfinale wieder vorgelegt. Beide Teams siegten jeweils nach Verlängerung gegen Düsseldorf und Frankfurt.

Nur noch ein Sieg fehlt den Eisbären Berlin und den Kölner Haien zum Einzug ins Play-off-Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. Die Berliner, Meister von 2005 und 2006, setzten sich am Sonntag im dritten von fünf möglichen Spielen im Halbfinale 4:3 (2:1, 1:1, 0:1, 1:0) nach Verlängerung gegen den achtmaligen Meister DEG Metro Stars durch und feierten ebenso den zweiten Sieg in der best-of-five-Serie wie die Kölner, die Frankfurt ebenfalls nach Verlängerung mit 2:1 (1:0, 0:1, 0:0, 1:0) bezwangen. Bereits am Dienstag könnten in Düsseldorf und Frankfurt die Finalteilnehmer ermittelt werden.

Die Eisbären hatten das erste Match vor eigener Kulisse mit 4:1 für sich entschieden, das zweite 3:4 verloren. Die Kölner hatten zum Halbfinalauftakt einen 7:1-Kantersieg gegen die Hessen gefeiert, das zweite Spiel aber 4:5 nach Verlängerung in Frankfurt verloren.

Quint entscheidet die Partie in Berlin

Den entscheidenden Treffer für die Eisbären erzielte Deron Quint in der 14. Minute der Verlängerung in Überzahl. Quint (10.) und Denis Pederson (15.) hatten die vom ehemaligen DEG-Coach Don Jackson betreuten Gastgeber vor 4 695 Zuschauern im Wellblechpalast nach einer Viertelstunde 2:0 in Front gebracht, ehe Rob Collins (17.) noch vor der ersten Pause der Anschlusstreffer für Düsseldorf gelang. Sven Felski (29.) stellte für die Eisbären dann wieder den alten Abstand her, bevor Tore Vikingstad (31.) die DEG erneut heranbrachte.

Ciernik macht Kölner Sieg perfekt

Zu Beginn des dritten Abschnitts sorgte Jason Pinizzotto (43.) für den Düsseldorfer Ausgleich. Aufregung gab es zwölf Minuten vor Schluss, als die Berliner Fans bereits das vermeintliche 4:3 durch Pederson feierten, nach Ansicht der Videobilder wurde der Treffer aber von den Schiedrichtern Roland Aumüller und Daniel Piechaczek nicht anerkannt. In der 64. Minute hatten die Hausherren erneut eine große Chance, als Felski per Penalty am Düsseldorfer Torwart Jamie Storr scheiterte. Zuvor war Felski bei einem Alleingang auf das DEG-Tor von Eric Werner gefoult worden.

In Köln brachte Nationalspieler Philip Gogulla (11.) die Haie in Front, ehe Chris Taylor nach 55 Sekunden im zweiten Drittel für die Hessen ausglich. Das Kölner Siegtor erzielte Ivan Ciernik nach 14:36 Minuten der ersten Verlängerung. Zuvor hatte Frankfurt in der Overtime vier Strafzeiten unbeschadet überstanden.

© SID

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