Eishockey DEL
Eisbären watschen Spitzenreiter Frankfurt ab

Die Eisbären Berlin haben am 25. Spieltag die Tabellenführung in der DEL zurückerobert. Die Hauptstädter verpassten dem bisherigen Spitzenreiter Frankfurt Lions beim 8:3 im Berliner Wellblechpalast eine böse Abreibung.

Böse überrollt wurde im Spitzenspiel des 25. Spieltags der Deutschen Eishockey Liga die Frankfurt Lions bei Verfolger Eisbären Berlin. Dank eines furiosen Mitteldrittels mit sechs Toren kamen die Hauptstädter zu einem 8:3 (2:1, 6:1, 0:1)-Sieg gegen Frankfurt und haben in der Tabelle damit als neuer Spitzenreiter mit 49 Punkten jetzt zwei Zähler Vorsprung vor den Lions und dem neuen Tabellenzweiten Kölner Haie, der sich gegen Meister Adler Mannheim 4:2 (1:0, 2:1, 1:1) durchsetzte.

Straubing verliert Kellerderby

Am anderen Ende der Tabelle setzte sich im Kellerduell Schlusslicht Füchse Duisburg beim Vorletzten Straubing Tigers 4:1 (0:1, 2:0, 2:0) durch. Für die Bayern und vor allem ihren Trainer Erich Kühnhackl, dessen Abschied wohl nur noch eine Frage der Zeit ist, war es nach der 4:11-Pleite zuletzt in Köln ein weiterer Rückschlag. Während des ersten Drittels hatten aus Protest sogar mehrere hundert Fans die Halle verlassen. Der frühere Torjäger Kühnhackl meinte nach der Partie: "Wenn die Verantwortlichen meinen, dass das zu wenig ist, müssen sie die Konsequenzen ziehen."

Der ERC Ingolstadt besiegte unterdessen den Tabellenfünften Iserlohn Roosters 3:1 (2:1, 1:0, 0:0). Die Hannover Scorpions setzten sich gegen die Augsburger Panther nach Verlängerung 3:2 (0:0, 1:0, 1:2, 1:0) durch. Die Hamburg Freezers unterlagen den Krefeld Pinguinen zu Hause 3:5 (0:2, 3:1, 0:2).

Berlin mit vier Toren in 107 Sekunden

Im Berliner Wellblechpalast nahm die Partie vor 4 695 Zuschauer im zweiten Drittel richtig Fahrt auf. Nachdem die Gäste aus Frankfurt durch Ilja Worobjew (13.) und Derek Hahn (22.) zweimal die Eisbären-Führung durch Deron Quint (12.) und Andy Roach (15.) ausgeglichen hatten, entfachten die Gastgeber einen Sturmwirbel. Innerhalb von 107 Sekunden schraubten Mark Beaufait (32.), Alexander Weiß und zweimal Florian Busch (alle 33.) das Ergebnis auf 6:2. Mit einem weiteren Doppelschlag innerhalb von 29 Sekunden erhöhten Tyson Mulock und Denis Pederson in der 38. Minute sogar auf 8:2. Den Lions gelang nur noch der Schlusspunkt zum 8:3 durch Jason Young (53.).

Vor 13 099 Zuschauern in der Kölnarena schossen Marcel Müller (10.), Todd Warriner (21.) und Ivan Ciernik (30.) bis zur Hälfte der Spielzeit 3:0 in Führung. Nachdem Pascal Trepanier (35.) und Rick Girard (41.) den Meister wieder herangebracht hatten, erhöhte Daniel Rudslätt (47.) auf 4:2.

In Straubing hatte vor 3 588 Zuschauern Christian Retzer (15.) die Tiger sogar noch in Führung gebracht. Zweimal Justin Cox (24. und 26.) sowie Thomas Schenkel (46.) und Daniel Tkaczuk (58.) sorgten aber für den Duisburger Auswärtssieg.

Schneider sorgt für Hannovers Heimsieg

Vor 3 492 Fans in Hannover war Eric Schneider der Skorpion des Tages. Nach seinem 1:0 (35.) waren die Augsburger durch einen Doppelschlag von Arvids Rekis (49.) und Brock Radunske (50.) auf 2:1 davon gezogen. Genau 60 Sekunden vor der Schlusssirene rettete Schneider sein Team dann zunächst in die Verlängerung, in der er dann nach 42 Sekunden den Siegtreffer erzielte.

In Hamburg kamen die gastgebenden Freezers vor 8 929 Zuschauern nur im Mitteldrittel zu drei Treffern von Christoph Brandner (21.), Peter Sarno (35.) und Brad Smyth (37.) und damit zum zwischenzeitlichen 3:3. Im ersten und im dritten Drittel trafen aber jeweils die Pinguine doppelt und kamen damit zum Auswärtssieg. Dabei war Boris Blank (17. und 42.) zweimal erfolgreich. Je einmal trafen Patrick Hager (7.), Dusan Milo (23.) und Jan Alinc (60.).

In Ingolstadt sahen 3 320 Zuschauer ERC-Tore von Jason Holland (4.), Vince Bellissimo (17.) und Yannic Seidenberg (30.) sowie einen Gegentreffer von Michael Wolf (18.).

© SID

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