Eishockey DEL
Entscheidung im Fall Busch naht

Im Fall der verweigertern Dopingkontrolle des Eishockeyprofis Florian Busch naht der Urteilsspruch. Die für das Schiedsgericht des Dosb notwendigen Einzelrichter wurden bestimmt.

Sechs Monate nach seiner verweigerten Dopingkontrolle kommt in den Fall Florian Busch endlich Bewegung. Die für das Ad-hoc-Schiedsgericht des Deutschen Olympischen Sport-Bundes (Dosb) notwendigen drei Einzelrichter wurden bestimmt, so dass in den kommenden Wochen mit einem Urteil gerechnet werden kann. Sowohl der Deutsche Eishockey-Bund DEB als auch die Nationale Anti-Doping-Agentur Nada hatten sich darauf verständigt, das Urteil zu akzeptieren.

"Der DEB wurde von uns zu einer schriftlichen Stellungnahme aufgerufen. Danach wird es zu einer Verhandlung mit den Parteien kommen. Im Anschluss daran verkünden wir das Urteil", sagte Gremienleiter Stephan Netzle dem Sport-Informations-Dienst (sid). Der Schweizer arbeitet als Anwalt in Zürich.

Der Berliner Busch, der beim 2:1-Sieg der Eisbären zum Saisonauftakt gegen die Kölner Haie den Führungstreffer erzielte, hatte am 6. März eine unangemeldete Dopingkontrolle zunächst verweigert und fünf Stunden später nachgeholt. Die Probe war negativ.

Der DEB hatte daraufhin eine öffentliche Verwarnung ausgesprochen und eine Geldstrafe in Höhe von 5 000 Euro sowie 56 Stunden gemeinnützige Arbeit verhängt, von einer Sperre jedoch abgesehen. Die Nada verlangt entsprechend ihres Codes eine Zwei-Jahres-Sperre.

© SID

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