Eishockey DEL: ERC patzt erneut, Freezers siegen in Frankfurt

Eishockey DEL
ERC patzt erneut, Freezers siegen in Frankfurt

Der ERC Ingolstadt hat am 38. Spieltag in der DEL die dritte Pleite in Folge kassiert. Bei den Krefelder Pinguinen verlor der Tabellenführer mit 1:3. Die Hamburg Freezers kamen bei den Frankfurt Lions zu einem 3:2-Sieg.

Tabellenführer ERC Ingolstadt hat in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) offenbar das Siegen verlernt. Die 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)-Niederlage am 38. Spieltag bei den Krefelder Pinguinen war für die Truppe von Coach Ron Kennedy bereits die dritte Pleite in Serie. Mit 72 Punkten liegt das Team nur noch zwei Zähler vor den Kölner Haien, die sich gegen Schlusslicht Augsburger Panther mühelos 7:2 (4:0, 1:2, 2:0) durchsetzten. Den dritten Rang behaupteten die DEG Metro Stars dank eines 10:3 (3:0, 6:2, 1:1)-Kantersieges beim Vorletzten Kassel Huskies. Der am Freitag spielfreie Titelverteidiger Eisbären Berlin hat bei 65 Zählern allerdings noch drei Spiele in der Hinterhand.

Derweil festigten die Nürnberg Ice Tigers durch ein 5:2 (1:0, 2:1, 2:1) gegen DEL-Rekordchampion Adler Mannheim ihren Platz in den Play-off-Rängen, während die Kurpfälzer weiter um die Teilnahme am Meisterrennen zittern müssen. Konkurrent Hamburg Freezers gewann 3:2 (0:0, 1:2, 2:0) bei den Frankfurt Lions. Zudem kassierten die Füchse Duisburg beim 4:5 (1:2, 1:2, 2:1) ihre dritte Saisonniederlage gegen die Sauerländer.

ERC-Treffer von Sutton reichte nicht

Im Krefelder Königpalast brachte Richard Pavlikovski (3.) die Hausherren frühzeitig in Führung. Nach einem ausgeglichenen Mittelabschnitt, an dessen Ende Alexander Seliwanow (40.) zum 2:0 für die Pinguine traf, sorgte dann Ken Sutton (51.) mit seinem vierten Saisontreffer zum 1:2 noch einmal für Spannung, ehe erneut Seliwanow 23 Sekunden vor der Schlusssirene endgültig für die Gastgeber alles klar machte. Die Krefelder, die zuvor viermal in Serie gegen Ingolstadt verloren hatten, sicherte sich durch ihren 18. Saisonsieg wichtige Punkte im Kampf um die Play-off-Plätze.

In Köln wurde beim Erfolg gegen das Tabellenschlusslicht in der Kölnarena die Drei-Millionen-Zuschauergrenze (3 000 751) bei Eishockeyspielen überschritten. 12 137 Besucher verfolgten die Treffer von Tino Boos (2.), Kai Hospelt (11.), Philip Gogulla (19.), Lasse Kopitz (20.), Sebastian Furchner (37.) , Alexander Hicks (50.) und Philip Gogulla (60.) für die Kölner, die seit 1998 ihre Heimspiele in der Arena im Stadtteil Deutz austragen. Rick Girard (34.) und Steve Potvin (33.) trafen für die Augsburger.

Ebenfalls leichtes Spiel hatten die Düsseldorfer, für die in Kassel je zweimal Thomas Jörg (9., 30.) und Andy Schneider (29, 36.) sowie Klaus Kathan (6.), Daniel Kreutzer (17.), Jeff Tory (31.), Tore Vikingstad (31.), Craig Johnson (38.) und Fabian Brännström (59.) trafen. Für die restlos enttäuschenden Nordhessen konnten lediglich zweimal Jason Ulmer (26., 48.) und Justin Harney (29.) Ergebniskosmetik betreiben.

© SID

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