Eishockey DEL
Frankfurt auf Kurs, Sorgen in Hamburg wachsen

Die Frankfurt Lions haben mit einem 3:1 gegen die Hamburg Freezers ihre Chance auf die direkte Play-off-Qualifikation gewahrt. Für die Norddeutschen sieht es immer schlechter aus.

Trotz großer Verletzungssorgen haben die Frankfurt Lions in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ihren Anspruch auf die direkte Play-off-Qualifikation untermauert. Die Hessen gewannen vor 6 000 Zuschauern gegen die Hamburg Freezers 3:1 (0:0, 2:1, 1:0) und schoben sich mit 69 Punkten auf den vierten Tabellenplatz vor.

Die Lions mussten gegen Hamburg verletzungsbedingt auf fünf ihrer sieben Verteidiger verzichten, woraufhin Trainer Jamie Bartmann die Angreifer Jamie Wright und Simon Danner kurzerhand zu Abwehrspieler umfunktionierte.

Ihren dritten Platz verteidigte der DEL-Rekordmeister Adler Mannheim durch ein knappes 3:2 (1:1, 1:1, 1:0) bei den Krefeld Pinguinen. Erst kurz vor Schluss sicherte Dan Mcgillis seinem Team den wichtigen Auswärtserfolg. Damit verkürzten die Mannheimer (72 Punkte) ihren Rückstand auf den Zweiten Berlin auf einen Punkt, liegen aber schon neun Zähler hinter Spitzenreiter Hannover.

DEG verliert in Ingolstadt

Eine unerwartete Niederlage gab es für die Düsseldorfer EG. Nach drei Siegen in Folge verloren die Rheinländer (66) beim ERC Ingolstadt 3:5 (2:3, 1:1, 0:1), behaupteten aber dennoch ihren fünften Tabellenplatz vor Krefeld (64).

Auch im zweiten Spiel nach dem Rücktritt der kompletten sportlichen Führung um Trainer Dieter Hegen hat Tabellenschlusslicht Füchse Duisburg seine Negativserie nicht stoppen können. Im Kellerduell bei den Kölner Haie unterlag das Team von Interimscoach Willi Mühlenhaus mit 3:4 (1:1, 2:2, 0:0, 0:1) nach Verlängerung und verlor damit das elfte Spiel in Folge. Die Haie gingen dagegen nach vier Niederlage in Serie erstmals wieder als Sieger vom Eis und rückten auf den 14. Platz vor. Bryan Adams erzielte in der zweiten Minute der Verlängerung den entscheidenden Treffer für die Gastgeber.

Panther halten Ice Tigers auf Distanz

Im Kampf um die Play-off-Plätze gelang den Augsburger Panthern ein wichtiger Sieg gegen einen direkten Konkurrenten. Dank eines starken Mitteldrittels mit fünf Toren siegten die Gäste bei den Ice Tigers Nürnberg 5:1 (0:0, 5:1, 0:0) und vergrößerten ihren Vorsprung auf den Rivalen auf vier Punkte. Augsburg bleibt auf dem siebten Platz, Nürnberg rutschte auf Platz zehn ab.

An den Bayern vorbei zogen die Iserlohn Roosters durch einen klaren 4:2 (0:0, 3:0, 1:2)-Sieg bei den Kassel Huskies und der EHC Wolfsburg, der bei den Straubing Tigers mit 5:3 (1:0, 2:2, 1:0, die Oberhand behielten.

Ausgerechnet Aushilfs-Abwehrspieler Danner avancierte für Frankfurt zum Matchwinner: Im Mittelabschnitt brachte er sein Team in Front und legte den Treffer zum 2:0 von Tobias Wörle auf. Jere Karalahti konnte für die Freezers noch vor der Pause verkürzen, doch der Ausgleich wollte Hamburg nicht mehr gelingen. Den Schlusspunkt setzte Josh Langefeld mit seinem Tor zum 3:1.

© SID

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