Eishockey DEL
Freezers frieren Nürnbergs Titelhoffnungen ein

Durch die 2:3-Pleite bei den Hamburg Freezers haben die Sinupret Ice Tigers Nürnberg den Abstand zum Spitzenreiter Eisbären Berlin kaum verkürzen können. Frankfurt festigte in Straubing hingegen den zweiten Platz.

Die Hamburg Freezers haben die Titelhoffnungen der Sinupret Ice Tigers Nürnberg schockgefroren. Der Vizemeister verlor am Sonntagnachmittag in der Hansestadt 2:3 (0:0, 2:2, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen und konnte so den Abstand zum Spitzenreiter der Deutschen Eishockey Liga (DEL), den Eisbären Berlin, nur unwesentlich verkürzen. Es war die zweite Niederlage in Folge für das Team von Trainer Benoit Laporte, das nun 69 Punkte aufweist.

Die Frankfurt Lions haben ihren zweiten Tabellenrang gefestigt und zugleich den Rückstand auf die Eisbären Berlin etwas verkürzen können. Das Team von Trainer Rich Chernomaz kam am Sonntagabend allerdings nur zu einem 4:3 (1:0, 1:0, 1:3, 1:0) nach Verlängerung bei den Straubing Tigers, weil die Hessen einen 3:0-Vorsprung nach 51 Minuten noch verspielten.

Armstrong sichert Lions Last-Minute-Sieg

Immerhin rettete Chris Armstrong Frankfurt mit seinem Tor 22 Sekunden vor Ende der Verlängerung noch den Sieg. Die Lions weisen nunmehr 71 Punkte auf und liegen noch sieben Zähler hinter den spielfreien Berlinern.

Vizemeister Nürnberg Ice Tigers hat hingegen einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Das Team von Trainer Benoit Laporte verlor am Nachmittag 2:3 (0:0, 2:2, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen bei den Hamburg Freezers und hat als Dritter nun zwei Punkte Rückstand auf Frankfurt. Für Nürnberg war es die zweite Niederlage in Folge.

Im Kampf um die Play-off-Teilnahme feierten neben Hamburg (48 Punkte) die Mitkonkurrenten Krefeld Pinguine (51), ERC Ingolstadt (49) und Augsburger Panther (48) wichtige Siege. Dabei setzte sich Krefeld gegen den Tabellensechsten Iserlohn Roosters (58) mit 4:2 (2:0, 1:0, 1:2) durch, Ingolstadt gewann durch das Siegtor von Bradley Tutschek 2:1 (0:0, 0:0, 1:1, 1:0) nach Verlängerung gegen den Fünften Hannover Scorpions (60) und Augsburg fügte den DEG Metro Stars (49), die zuvor zweimal gewannen, eine 3:0 (1:0, 2:0, 0:0)-Niederlage zu.

Füchse können noch siegen

Im Tabellenkeller leistete sich der EHC Wolfsburg (35) eine 3:6 (1:3, 1:2, 1:1)-Heimpleite gegen Schlusslicht Duisburg Füchse (27), das nach fünf Niederlagen in Folge erstmals wieder dreifach punktete. Meister Adler Mannheim war am letzten Spieltag des Jahres beim Spengler-Cup in Davos im Einsatz.

Frankfurt sah in Straubing nach 51 Minuten durch die Tore von Chris Taylor, Radek Krzestan und Jason Young zum 3:0 bereits wie der sichere Sieger aus. Doch dann kamen die Gastgeber innerhalb von neun Minuten noch zum Ausgleich durch Andrew Mcpherson, Eric Meloche und Eric Chouinard, der Straubing sieben Sekunden vor der Schlusssirene in die Verlängerung rettete. Armstrong traf dann in der Verlängerung, die Assists gaben die Torschützen Taylor und Young.

Sarno versenkt entscheidenen Penalty

Vor 12 682 Zuschauern in der Color Line Arena in Hamburg fielen alle Tore in der regulären Spielzeit im zweiten Drittel. Alexander Barta (21.) und Peter Sarno (24.) brachten die Hausherren scheinbar vorentscheidend in Führung. Doch die Franken anworteten prompt durch Petr Fical (28.) und Brian Swanson (33.). Sarno sorgte dann im Penaltyschießen mit dem einzigen verwandelten Versuch für die Entscheidung zugunsten von Hamburg.

© SID

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