Eishockey DEL
Freezers nach Traumstart an der Spitze

Die Hamburg Freezers sind mit zwei Siegen in die neue DEL-Saison gestartet und stehen nach einem 5:0 gegen die Straubing Tigers an der Tabellenspitze. Auch Köln, Mannheim, Nürnberg und Iserlohn siegten erneut.

Die Hamburg Freezers haben am zweiten Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) die Tabellenführung übernommen. Nach dem Auftakterfolg in Augsburg feierten die Norddeutschen am Sonntag im ersten Heimspiel der neuen Saison einen 5:0 (5:0, 0:0, 0:0)-Sieg gegen Aufsteiger Straubing Tigers.

Ebenfalls mit zwei Siegen gestartet sind die Kölner Haie, Iserlohn Roosters, Adler Mannheim und Sinupret Ice Tigers. Köln gelang ein 4:3 (0:0, 4:2, 0:1)-Erfolg beim ERC Ingolstadt, der damit weiter auf den ersten Punktgewinn wartet. Iserlohn setzte sich mit 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) beim ehemaligen Meister Frankfurt Lions durch, Mannheim gewann 6:5 (1:1, 3:3, 2:1) beim deutschen Meister Eisbären Berlin und die Ice Tigers siegten bei den Augsburger Panthern 4:3 (1:2, 2:1, 0:0, 1:0) nach Verlängerung.

Die Krefeld Pinguine bleiben dagegen weiterhin sieglos. Bei den Füchsen aus Duisburg kassierte der KEV eine 1:2 (0:2, 0:0, 1:0)-Niederlage. Ganz am Tabellenende finden sich die DEG Metro Stars wieder. Gegen die Hannover Scorpions verlor der Vorjahresfinalist 2:3 (1:1, 0:1, 1:1) und erwischte damit einen Fehlstart in der neu errichteten Düsseldorfer Multifunktionsarena. Den Niedersachsen gelang dagegen der erste Sieg unter dem neuen Trainer Hans Zach.

In Hamburg machten vor 8 646 Zuschauern Francois Fortier (4:20), Neuzugang Christoph Brandner (4:43), Brad Smyth (10:46), Benoit Gratton (14:59) und Rob Leask (18:05) den ungefährdeten Sieg der Freezers gegen den von Idol Erich Kühnhackl trainerten DEL-Neuling bereits im ersten Drittel klar.

Im ersten Drittel verloren auch die Pinguine das Spiel. Robert Francz (12.) und Rudolf Huna (17.) trafen für die Füchse, Jan Alinc konnte nur noch für den Meister von 2003 verkürzen.

Unbefriedigende Zuschauerresonanz in Düsseldorf

In Düsseldorf herrschte große Ernüchterung nicht nur über den sportlichen Fehlstart. Auch die Zuschauerresonanz ließ im neuen ISS Dome zu Wünschen übrig. Nur rund 7 000 Fans wollten das erste Heimspiel in der Arena sehen. Die DEG war im Sommer nach 71 Jahren an der altehrwürdigen Brehmstraße umgezogen. Das erste Tor war allerdings den Rheinländern durch Craig Johnson (11.) vergönnt. Danach schossen aber Sascha Goc (19.), Eric Nickulas (37.) und Eric Schneider (49.) den Sieg der Scorpions heraus. Der Anschlusstreffer von Klaus Kathan (59.) kam zu spät.

Einen offenen Schlagabtausch lieferten sich Berlin und Mannheim. Die Eisbären, für die Deron Quint (15.), Marc Beaufait (25.), Sven Felski (27.), Christoph Gawlik (34.) und Patrick Jarrett (53.) trafen, führten dabei zwischenzeitlich 4:2. Für den Mannheimer Sieg sorgten Sven Butenschön (4.), Christoph Ullmann (25.), zweimal Francois Methot (38. und 40.), Rene Corbet (48.), und Eduard Lewandowski (55.) mit ihren Toren.

© SID

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