Eishockey DEL
Freezers schießen Eisbären vom Eis

Die Hamburg Freezers haben in der DEL dem Tabellenzweiten Eisbären Berlin eine empfindliche Schlappe beigebracht. Die Hauptstädter kassierten eine 1:7-Niederlage.

Die Eisbären Berlin mussten in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) im Kampf um Platz eins ausgerechnet bei den kriselnden Hamburg Freezers eine empfindliche Niederlage einstecken. Nach drei Siegen in Folge kassierte der Tabellenzweite am 54. Spieltag bei den Hanseaten eine deftige 1:7 (1:1, 0:2, 0:5)-Pleite.

Freezers wahren Chance auf Vor-Play-offs

Hamburg wahrte mit dem ersten Dreier nach vier Niederlagen die Chance auf die Vor-Play-offs. Der Rückstand auf den Tabellenzehnten Krefeld Pinguine verringerte sich auf vier Zähler, weil die Rheinländer 2:3 (1:1, 0:1, 1:0, 0:1) nach Verlängerung gegen die Hannover Scorpions verloren. Drei wichtige Punkte im Rennen um die Tickets für die erste Ausscheidungsrunde verbuchten die DEG Metro Stars, die mit 4:3 (1:1, 2:1, 1:1) gegen die Frankfurt Lions den sechsten Sieg in den vergangenen sieben Spielen feierten.

Die Nürnberg Ice Tigers haben im Kampf um Platz eins den Verfolger Eisbären Berlin damit vorerst abgehängt. Der Vizemeister baute mit einem 7:3 (1:1, 3:2, 3:0)-Sieg gegen Titelverteidiger Adler Mannheim fünf Spiele vor Schluss der Vorrunde seinen Vorsprung auf sechs Punkte aus.

Meister Mannheim blieb mit 84 Punkten hinter Nürnberg (107), Berlin (101), den spielfreien Kölner Haien (95) und den Frankfurt Lions (91) trotz der zweiten Pleite des Wochenendes Fünfter. Denn Verfolger Iserlohn Roosters (83) patzte mit 1:4 (0:0, 0:2, 1:2) gegen Aufsteiger EHC Wolfsburg.

Der ERC Ingolstadt setzte seine Erfolgsserie fort. Mit 5: zwei (0:0, 3:0, 2:2) gegen den Tabellenletzten Füchse Duisburg gelang der fünfte Sieg nacheinander. Die Bayern (75 Punkte) haben neben Hannover (75) und Düsseldorf (73) die Vor-Play-offs fest im Visier, während Krefeld (70) wieder zittern muss.

Vor 6 134 Zuschauern in Nürnberg steuerte Nationalspieler Petr Fical zwei Tore zum 35. Saisonsieg bei (16./45./56.). Die weiteren Treffer für die Franken erzielten Greg Leeb (22.), Shawn Carter (23. ), Sean Brown (39.) und Ahren Spylo, der zum 38. Mal erfolgreich war (48.). Jason Jaspers (19.) und Rene Corbet (26./28.) trafen für Mannheim.

Goc mit zwei Überzahltoren

Vor 3 413 Fans in Krefeld brachte Nationalspieler Sascha Goc die Niedersachsen mit zwei Überzahltoren, seinen Saisontreffern Nummer acht und neun (5./31.), zweimal in Führung. Doch Herberts Vasiljevs (16./60.) glich jeweils aus und erzwang die Verlängerung. Eric Schneider erzielte nach 34 Sekunden der Overtime das Siegtor für Hannover.

In Düsseldorf sahen 5 964 Besucher eine hart umkämpfte Partie. Die Frankfurter führten nach Toren von Richie Regehr (14.) und Radek Krzestan (22.) bei einem Gegentreffer von Jeff Panzer (7.) mit 2:1. Doch Marian Bazany (32.), Rob Collins (39.) und Klaus Kathan (50.) drehten das Spiel zugunsten der DEG. Layne Ulmer (50.) gelang nur noch der Anschlusstreffer. Für Ingolstadt trafen Brad Fast (22.), Vince Bellissimo (27.), Nationalspieler Felix Schütz (36./54.) und Matt Higgins (41.).

© SID

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