Eishockey DEL: Freezers untermauern Play-off-Ambitionen

Eishockey DEL
Freezers untermauern Play-off-Ambitionen

Die Hamburg Freezers haben in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ihre Play-off-Ambitionen eindrucksvoll untermauert. Beim direkten Konkurrenten Hannover Scorpions siegten die Norddeutschen 4:2.

Die Hamburg Freezers können in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) weiter auf einen Platz in den Play-offs hoffen. Das Team von Trainer Bill Stewart gewann am 51. und vorletzten Vorrundenspieltag beim direkten Konkurrenten Hannover Scorpions nach einem furiosen Schlussspurt 4:2 (1:2, 1:0, 2:0) und verdrängte mit 83 Punkten die vom ehemaligen Bundestrainer Hans Zach trainierten Niedersachsen (81) vom sechsten Rang, der ohne Umwege in die Play-offs führt.

Bessere Karten als Hannover haben zudem vor dem Showdown am Sonntag die Frankfurt Lions, die nach einem 4:2 (2:1, 1:1, 1:0) gegen den ERC Ingolstadt als Tabellensiebter ebenfalls 83 Zähler aufweisen. Die Hessen treten am Sonntag in Hannover an, Hamburg muss bei den Nürnberg Ice Tigers seinen Vorsprung verteidigen.

Als Teilnehmer an der Vorqualifikation, die von den Mannschaften auf den Plätzen sieben bis zehn im Verfahren best of three bestritten wird, stand bereits zuvor schon Titelverteidiger Eisbären Berlin fest, der bei Play-off-Teilnehmer Nürnberg 1:7 (0:3, 1:2, 0:2) unter die Räder kamen. Die Franken sicherten sich damit auf alle Fälle den Heimvorteil im Play-off-Viertelfinale.

Pinguine in den Pre-Play-offs

Den letzten Platz in den Pre-Play-offs sicherten sich vorzeitig die Krefeld Pinguine, die bei den Augsburger Panthern 7:4 (1:2, 4:1, 2:1) gewannen und mit 71 Punkten vor dem letzten Spieltag nicht mehr von den am Freitag spielfreien Iserlohn Roosters (67) abgefangen werden können.

Für Krefeld sorgten zweimal Alexander Seliwanow, Rainer Köttstorfer, Alexander Dück, Miroslav Skosira, Lynn Loyns und Ivoi Jan für ein vorläufiges Happyend. Kevin Bolibruck, Patrick Buzas, Manuel Kofler und Arvids Rekis markierten die Tore für Augsburg.

Spannend wird noch der Platz um Rang zwei, den sich die DEG Metro Stars durch ein 3:2 (1:0, 1:0, 0:2, 1:0) nach Verlängerung im Duell der rheinischen Erzrivalen bei den Kölner Haien vorerst von Ingolstadt zurückeroberte, das am Sonntag in der NRW-Hauptstadt zu Gast ist. Die Düsseldorfer haben einen Punkt mehr als die Oberbayern auf ihrem Konto.

Für Hamburg erzielten Alexander Barta, Francois Fortier, Marc Beaucage und Vitalij Aab die Treffer. Hannover kam lediglich durch Brad Tapper und Sascha Goc zu Treffern. Frankfurt hatte in Chris Armstrong, Jeff Ulmer, Steve Kelly, Patrick Lebeau seine Torschützen. Florian Keller und Christoph Melischko trugen sich für Ingolstadt in die Torschützenliste ein.

In Köln gelang dem Kanadier Rob Collins kurz vor Ende des ersten Drittels die Führung für Düsseldorf. Patrick Reimer erhöhte in der 35. Minute auf 2:0 für die Gäste, die im Schlussdrittel zunächst den Anschlustreffer durch Kai Hospelt hinnehmen mussten, ehe Ivan Ciernik die Haie in der 60. Minute mit dem 2:2 in die Verlängerung rettete. Collin sicherte den Gästen in der dritten Minute der Overtime zwei Punkte.

Im Match der "Kellerkinder" unterlag Schlusslicht Füchse Duisburg den Straubing Tigers 0:2 (0:0, 0:0, 0:2).

© SID

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