Eishockey DEL
Füchse überraschen Spitzenreiter Ingolstadt

Der ERC Ingolstadt büßte in der DEL nach einem überraschenden 1:2 bei den Füchsen Duisburg Boden auf die Verfolger ein. Die Eisbären Berlin siegten mit 2:1 gegen die Frankfurt Lions und sind damit weiter Dritter.

Die Füchse Duisburg haben in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) am 26. Spieltag für eine große Überraschung gesorgt und den Tabellenführer ERC Ingolstadt besiegt. Damit hat der ERC die Generalprobe für das Doppel-Duell mit Verfolger Kölner Haie verpatzt. Die Oberbayern (53 Punkte) kassierten bei Aufsteiger Duisburg eine überraschende 1:2 (0:1, 1:0, 0:1)-Niederlage und gehen somit nur mit einem Zwei-Punkte-Vorsprung in die Partien am Sonntag auf eigenem Eis sowie am Dienstag in Köln. Köln (51) hatte bereits am Donnerstag durch das 3:2 nach Penaltyschießen gegen die Hamburg Freezers und den 13. Sieg seinen Sieg-Vereinsrekord von 1995 eingestellt.

Unterdessen haben die Augsburger Panther ihre Pleitenserie eindrucksvoll gestoppt. Nach 13 Niederlagen in Folge feierten die Panther einen 4:1 (1:0, 3:1, 0:0)-Erfolg gegen DEL-Rekordmeister Adler Mannheim, bleiben mit 20 Punkten aber dennoch Schlusslicht.

Rang drei festigte Titelverteidiger Eisbären Berlin (49) durch das 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen gegen die Frankfurt Lions und damit den sechsten Sieg in Serie vor den DEG Metro Stars (46), die durch das 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:1) nach Penaltyschießen gegen die Krefeld Pinguine nach drei Erfolgen hintereinander wieder eine Niederlage hinnehmen mussten.

Siege für Nürnberg und Iserlohn

Die Nürnberg Ice Tigers (39) kehrten durch das 4:2 (0:0, 3:0, 1:2) bei den Hannover Scorpions wieder auf einen Play-off-Platz zurück. Wichtigen Boden im Kampf um einen der ersten acht Plätze machten die Iserlohn Roosters (33) durch das 6:2 (2:1, 2:0, 2:1) gegen den Vorletzten Kassel Huskies gut.

Augsburg führte nach dem ersten Drittel durch Daniel Rau (12.) und legte im zweiten Spielabschnitt kräftig nach: Steve Potvin (24.) und zweimal Scott King (31./39.) bauten das Ergebnis bei einem Gegentor von Sachar Blank (27.) auf 4:1 aus.

Trond Magnussen lässt die Füchse jubeln

In Duisburg konterte Florian Keller mit seinem 50. DEL-Treffer im 341. Spiel (27.) die ersten Hoffnungen der Duisburger auf eine Überraschung nach dem Führungstor von Hugo Boisvert (15.). Fünf Minuten vor dem Ende gelang Trond Magnussen vor nur 1 439 Zuschauern der Siegtreffer.

In Berlin gingen die Gäste durch Francois Bouchard (5.) in Führung. Steve Walker wurde dann aber zum Matchwinner für Berlin. Zunächst glich er in der 36. Minute aus, dann verwandelte er auch den entscheidenden Penalty.

Düsseldorf geriet nach einem torlosen ersten Spielabschnitt durch Adrian Grygiel (29.) und Herberts Vasiljevs (38.) zweimal in Rückstand und schlug durch Tore Vikingstad (31.) und Daniel Kreutzer (46.) zweimal zurück, ehe abermals Vasiljevs den entscheidenden Penalty für Krefeld verwandelte.

Mark Greig eröffnet den Iserlohner Torreigen

Iserlohns sechs Treffer erzielten in Mark Greig (7.), Mats Trygg (13.), Kirk Furey (23.), Ladislav Karabin (34.), Ralph Intranouvo (43.) und Vitalij Aab (49.) sechs verschiedene Schützen. Die Gegentore schossen Dale Clarke (17.) und Jason Ulmer (41.).

Für Nürnberg trafen Francois Methot (24.), Greg Leeb (32.), Matt Davidson (40.) zur eigentlich beruhigenden 3:0-Führung. Nachdem Hannover durch Marty Murray (43.) und Brad Tapper (54.) noch einmal herangekommen war, sogar Colin Beardsmore 31 Sekunden vor der Schlusssirene für die Entscheidung.

© SID

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