Eishockey DEL
Haie beenden Berliner Erfolgsserie

Nach zuletzt fünf Siegen in Serie mussten die Eisbären Berlin am 31. Spieltag der DEL bei den Kölner Haien eine 2:4-Niederlage hinnehmen. Ingolstadt hat mit einem 3:2 gegen Iserlohn seine Tabellenführung gefestigt.

Am 31. Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ist die Erfolgsserie der Eisbären Berlin gerissen. Der Titelverteidiger musste nach zuletzt fünf Siegen in Folge bei seinem Gastspiel bei den Kölner Haien eine 2:4 (1:1, 1:2, 0:1)-Niederlage hinnehmen. In der Tabelle bleiben die Kölner Dritter, da auch das Spitzenduo am Sonntag Siege feierte. Spitzenreiter ERC Ingolstadt (65 Punkte) legte am Mittag durch das 3:2 (2:1, 1:0, 0:1) gegen die Iserlohn Roosters vor, DEL-Rekordmeister Adler Mannheim zog am Abend mit einem 4:3 (3:1, 0:1, 1:1) gegen die Straubing Tigers nach und bleibt punktgleich.

Für schöne Gesten sorgten zudem Fans und Spieler der Adler, die den in der Halle weilenden Nationaltorhüter Robert Müller ehrten, der nach einer Operation wegen eines Gehirntumors wieder auf dem Weg der Gesundung ist. Seine Kollegen trugen vor dem Spiel Aufwärm-Trikots mit der Nummer 80, die Anhänger überreichten eine "Genesungs-Rolle" aus zahlreichen Briefen mit guten Wünschen.

DEG kehrt in die Erfolgsspur zurück

Sportlich war der 31. Spieltag der Tag der Favoriten. Die Top sechs der Tabelle gewannen ausnahmslos. Dies galt damit auch für die DEG Metro Stars (59), die nach zuvor drei Niederlagen einen 4:2 (1:0, 1:1, 2:1)-Erfolg bei den Augsburger Panthern (26) errangen. Die Ice Tigers aus Nürnberg (54) feierten beim 8:2 (1:0, 4:0, 3:2) gegen Schlusslicht Füchse Duisburg (19) sogar einen Kantersieg. Und den Frankfurt Lions (51) gelang die Wiedergutmachung für das 2:8-Debakel am Freitag bei den Krefeld Pinguinen. Bei den Hannover Scorpions (48) gewannen die Hessen 4:3 (0:1, 2:2, 1:0, 1:0) nach Penaltyschießen, müssen in den kommenden Wochen aber auf Torjäger Pat Lebeau verzichten, der eine schwere Innenbandverletzung erlitt.

Vor 15 199 Zuschauern in der Kölnarena gingen die Eisbären durch Denis Pedersen (14.) und Steve Walker (33.) zweimal in Führung. Stephane Julien (19.) und Ivan Ciernik (38.) glichen jeweils aus, ehe Aaron Garvey die Haie drei Sekunden vor der zweiten Pause erstmals in Führung brachte. Die Entscheidung brachte aber erst der Treffer von Dave Mcllwain mit der Schluss-Sirene.

In Ingolstadt glichen die Gäste durch David Sulkovsky (8.) die erste ERC-Führung durch Christoph Melischko (6.) noch aus. Dann sorgten Doug Ast (16.) und Matt Higgings (36.) aber für einen Zwei-Tore-Vorsprung der Gastgeber, das Anschlusstor von Brad Purdie (59.) kam zu spät.

Mannheim früh auf der Siegerstraße

Mannheim schien nach dem ersten Drittel durch Tore von Jason Jaspers (15.), Rene Corbet (18.) und Christoph Ullmann (20.) bei einem Gegentreffer von Calvin Elfring (18.) schon auf der Siegerstraße. Straubing kam durch Stefan Mann (22.) und Cam Severson (57.) immer wieder heran, Rico Fata traf noch für die Adler (53.).

Auch die DEG musste nach Toren von Jeff Panzer (10.) und Rob Collins (22.) nochmal zittern, Steffen Tölzer (39.) gelang der Anschlusstreffer, ehe Jean-Luc Grand-Pierre mit einem Doppelschlag (43./49.) Düsseldorfs Sieg sicherte. Augsburgs Dominik Hammer setzte den Schlusspunkt (58.).

Nürnbergs Kantersieg leitete Colin Beardsmore mit einem Doppelpack (3./21.) ein. Christian Laflamme (27.), Gert Acker (29.) und Stefan Schauer (32.) im zweiten Drittel sowie Laflamme (53.), Brian Swanson (53.) und Petr Fical (54.) mit drei Treffern in 31 Sekunden legten nach. Duisburg gelangen durch Jean Francois Fortin (55.) und Jan Taube (60.) wenigstens noch zwei Treffer.

Für Hannover trafen in der regulären Spielzeit Brad Tapper (16.), Derek Bekar (35.) und Eric Nickulas (39.), für die Lions zweimal Michael Hackert (25./49.) und Chris Taylor (29.). Den entscheidenden Penalty verwandelte schließlich Peter Podhradsky.

© SID

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