Eishockey DEL
Haie-Geschäftsführer Eichin für Reform der DEL

Haie-Geschäftsführer Thomas Eichin hat die strukturellen Schwächen der DEL kritisiert. "Ich habe die Sorge, dass unser Produkt schlechter wird, wenn wir uns immer nach den Schwächsten richten", sagte der 40-Jährige.

Geschäftsführer Thomas Eichin vom achtmaligen Meister Kölner Haie sind die strukturellen Schwächen der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ein Dorn im Auge. Deshalb will der 40-Jährige einen Aufstand der reichen Vereine planen. "Wir nehmen zu viel Rücksicht auf Klubs, die nicht das Salz in der Suppe ausmachen. Ich habe die Sorge, dass unser Produkt schlechter wird, wenn wir uns immer nach den Schwächsten richten", sagte Eichin dem Kölner Stadtanzeiger.

So gebe die Abschaffung des sportlichen Auf- und Abstieges zwar vor allem kleineren Teams Planungssicherheit, dies sei langfristig gesehen aber "ein Rohrkrepierer", meinte Eichin, da die Attraktivität und Wertigkeit der Partien verloren ginge.

Ähnlich wie der Haie-Boss haben viele Teams mit einem höheren Etat wie die Adler Mannheim, die DEG Metro Stars oder die Eisbären Berlin ihre Schwierigkeiten mit dem jetzigen Modell. "Weniger Teams wären besser. Wir können jetzt zwar nicht einfach die zwei schwächsten Teams rauswerfen, aber wir müssen diskutieren", sagte Berlins Manager Peter John Lee dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Eichin will bei der nächsten DEL-Gesellschafterversammlung im November ein alternatives Konzept vorstellen, bei dem der Auf- und Abstieg wieder eingeführt sowie die Anzahl der Team von derzeit 15 auf zwölf reduziert werden sollen. Dies würde allerdings dem erst 2005 geschlossenen Kooperationsvertrag mit der Spielbetriebsgesellschaft der zweiten Liga (Esbg) und dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) widersprechen.

© SID

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