Eishockey DEL
Haie siegen im Derby, Nürnberg deklassiert Krefeld

Im rheinischen Derby der DEL-Erzrivalen siegten die Kölner Haie am 28. Spieltag mit 3:2 bei den DEG Metro Stars in Düsseldorf. Die Nürnberg Ice Tigers ließen es beim 7:1-Erfolg über die Krefeld Pinguine richtig krachen.

Die Kölner Haie sind als Sieger aus dem rheinischen Derby gegangen und verhinderten am Freitagabend im ausverkauften Dome, dass der Erzrivale DEG Metro Stars auf den zweiten Tabellenplatz in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) klettert. Die Kölner (54 Punkte) gewannen das 51. DEL-Derby in Düsseldorf mit 3:2 (0:1, 1:0, 2:1) und fügten der DEG die erste Heimniederlage nach zuvor elf Heimsiegen in Serie zu.

Den dritthöchsten Sieg der gesamten Saison nach den Erfolgen der Kölner Haie gegen Ingolstadt (10:0) und Duisburg (11:2) feierten die Nürnberg Ice Tigers (48) beim 7:1 (3:0, 3:0, 1:1) gegen die Krefeld Pinguine (39). Derweil hat Titelverteidiger Eisbären Berlin (42) einen Play-off-Platz erobert. Die Berliner feierten beim 4:1 (1:1, 2:0, 1:0) gegen die Iserlohn Roosters (39) den dritten Sieg in Serie und verdrängten die Hamburg Freezers (40) von Rang acht. Die Norddeutschen verloren verloren bei den Augsburger Panthern (26) mit 2:5 (1:0, 0:4, 1:1).

Duisburg kassiert 15. Niederlage in Folge

Unterdessen hat Tabellenschlusslicht Füchse Duisburg (13) seine schwarze Serie ausgebaut. Trotz einer 2:0-Führung verloren die Duisburger beim Vorletzten Straubing Tigers (26) mit 2:3 (1:0, 1:1, 0:2) und kassierten die 15. Niederlage in Folge.

Bereits am Donnerstag hatte der ERC Ingolstadt nach dem 3:4 nach Verlängerung bei den Hannover Scorpions die Tabellenführung an DEL-Rekorchampion Adler Mannheim (2:1 gegen Frankfurt Lions/60 Punkte) abgeben müssen.

13 400 Zuschauer in Düsseldorf sahen einen Start nach Maß für die DEG, die nach 52 Sekunden durch Craig Johnson in Führung ging. Sean Tallaire (34.), Philip Gogulla (44.) und Aaron Gavey (46.) drehten die Partie zu Gunsten der Gäste, die DEG kam nur noch zum Anschluss durch Sean Brown (52.).

Den Nürnberger Kantersieg schossen Martin Jiranek (5./21.), Shawn Carter (8.), Brian Swanson (14.), Andre Savage (26.), Richard Brennan (30.) und Gert Acker (43.) heraus. Der Ehrentreffer der Gäste durch Dusan Milo war nur ein Schönheitsfehler (52.).

Gastgeber drehen jeweils die Partie

In Augsburg, Berlin und Straubing drehten die Gastgeber jeweils die Partie. Die Panther lagen gegen Hamburg durch das Tor von Marc Beaucage (12.) zurück, Dominik Hammer (28.), Travis Brigley (32.), zweimal Shane Joseph (35./38.) und Craig Darby (56.) sorgten für ein 5:1, ehe erneut Beucage noch einmal verkürzte (59.).

Robert Hock hatte Iserlohn in Berlin in Front gebracht (6.), doch die Eisbären schlugen durch Steve Walker (13.), Jeff Jillson (34.) und zweimal Christoph Gawlik (39./51.) zurück.

Duisburg durfte nach Toren von Franz Fritzmeier (13.) und Johan Forsander (22.) vom erlösenden Sieg träumen, verlor nach den Treffern von Günter Oswald (33.), Cam Severson (48.) und Bill Trew (53.) aber erneut.

© SID

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