Eishockey DEL
Haie stoppen Höhenflug der Lions

Nach fünf Siegen in Serie kassierten die Frankfurt Lions ein 4:5 gegen die Kölner Haie und verpassten damit den Sprung an die Tabellenspitze. Dort stehen weiter die Berliner Eisbären trotz einer 3:8-Pleite in Nürnberg.

Die Frankfurt Lions verpassten durch eine 4:5 (2:1, 1:3, 1:1)-Heimniederlage gegen den achtmaligen deutschen Meister Kölner Haie am 41. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL) den Sprung an die Tabellenspitze. Denn Minuten zuvor hatten sich die weiter mit zwei Punkten Vorsprung führenden Berliner Eisbären mit dem 3:8 (2:4, 0:2, 1:2) bei den Ice Tigers in Nürnberg die dritte Niederlage in Serie geleistet.

Hinter diesem Spitzenquartett verteidigten die Hannover Scorpions den fünften Rang durch ein 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) beim Schlusslicht Füchse Duisburg, das zuletzt dreimal in Serie gewonnen hatte. Sechster sind dahinter wie bisher die Iserlohn Roosters, die nach drei Niederlagen in den letzten vier Spielen die Hamburg Freezers mit 4:3 (1:1, 1:0, 2:2) in Schach hielten.

Krefeld siegt in der Verlängerung

Der Tabellensiebte Krefeld Pinguine siegte 4:3 (2:0, 1:1, 0:2, 1:0) nach Verlängerung gegen den ERC Ingolstadt und kam damit zum sechsten Erfolg in Serie. Erst im Penaltyschießen konnten die Adler Mannheim mit 3:2 (1:0, 0:0, 1:2, 0:0, 1:0) bei Kellerkind EHC Wolfsburg die dritte Niederlage in Serie abwenden. Die Augsburger Panther waren nach zwei Fehlschlägen mit 3:2 (1:1, 0:1, 1:0, 0:0, 1:0) ebenfalls nach Penaltyschießen über die zum viertenmal in Serie geschlagenen Straubing Tigers erfolgreich.

Vor 6 744 Zuschauern führten die Ice Tigers bereits nach 7:19 Minuten 3:0 und hatten nach einer Schwächeperiode mit zwei Gegentoren dann wieder die Zügel fest in der Hand. Jeweils zweimal erfolgreich waren Björn Barta und Andre Savage, ansonsten trafen Michel Periard, Scott King, Ahren Spylo und Greg Leeb für Nürnberg. Die Gegentreffer für die Eisbären erzielten Sven Felski zum 1:3, Steve Walker mit dem 2:3 und Mark Beaufait zum Endstand.

Köln dreht 0:2-Rückstand in 4:2-Führung

Die zuletzt fünfmal in Serie siegreichen Frankfurt Lions verspielten nach erfolgreichem Auftakt im zweiten Drittel die Chance auf die Tabellenführung und gerieten 2:4 in Rückstand. Vor 6 800 Zuschauern waren die Haie, die aus einem 0:2 ein 4:2 machten, nach Treffern von Sean Tallaire, Kamil Piros, Bryan Adams, Sebastian Furchner und Philip Gogulla zum dritten Mal in Serie siegreich. Die Lions-Treffer erzielten Jeff Heerema, Tobias Wörle, Layne Ulmer und Chris Taylor.

Die Füchse Duisburg hatten in Dolak (50.) ihren entscheidenden Schützen, nachdem vor 1 415 Zuschauern zuvor die vorausgegangenen Drittel Unentschieden geendet hatten.

Zu spät fiel der dritte Treffer der Hamburg Freezers durch Smyth (60.), denn Iserlohn führte vor 3 587 Zuschauern bereits 4:2.

In der ersten Minute der Verlängerung entschied Kunce die Partie in Krefeld zu Gunsten der Pinguine, deren Sieg über Ingolstadt 3 684 Zuschauer verfolgten.

Meister Adler Mannheim und die Augsburger Panther waren jeweils im Penaltyschießen 3:2-Sieger. Vor 2006 Zuschauern in Wolfsburg war Ullmann entscheidend für die Kurpfälzer erfolgreich. Vor 3 462 Fans in Augsburg bzwang Buzas die Straubing Tigers nach torloser Verlängerung.

© SID

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