Eishockey DEL
Haie und Eisbären im Gleichschritt

Die Kölner Haie und die Eisbären Berlin bleiben in der DEL Spitzenreiter ERC Ingolstadt weiter auf den Fersen. Der KEC bezwang die Iserlohn Roosters 5:2, Meister EHC schlug Schlusslicht Augsburger Panther 6:1.

Hartnäckigste Verfolger von Spitzenreiter ERC Ingolstadt bleiben in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) die Kölner Haie und die Eisbären aus Berlin. Meister EHC feierte am Freitagabend einen ungefährdeten 6:1 (4:1, 1:0, 1:0) -Erfolg gegen Tabellenschlusslicht Augsburger Panther und liegt mit nunmehr 44 Punkten sechs Zähler hinter Ingolstadt (50). Der KEC setzte sich beim zehnten Sieg in Folge mit 5:2 (2:2, 3:0, 0:0) gegen die Iserlohn Roosters durch und hat als Dritter 43 Punkte auf dem Konto. 42 Punkte haben die DEG Metro Stars nach dem 3:2 (0:1, 2:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen bei den schwächelnden Frankfurt Lions und belegen Platz vier.

Den Kontakt zur Spitze verloren haben dagegen die Hannover Scorpions nach dem 2:3 (0:1, 2:0, 0:1, 0:1) nach Penaltyschießen gegen Aufsteiger Füchse Duisburg. Für die Niedersachsen war es die dritte Niederlage in Folge. Dagegen feierte Rekordmeister Adler Mannheim durch das 5:4 (2:1, 1:1, 1:2, 1:0) ebenfalls nach Penaltyschießen bei den Hamburg Freezers das erste Erfolgserlebnis nach zuvor vier Niederlagen in Serie. Den Kassel Huskies gelang durch das 4:3 (1:1,1:2, 2:0) bei den Krefeld Pinguinen der erste Auswärtssieg der Saison.

Ustorf trifft doppelt für die Eisbären

Im Berliner Wellblech-Palast sahen 4 400 Zuschauer von Beginn an eine von beiden Teams engagiert geführte Partie. Die frühe Führung der Gastgeber durch Christoph Gawlik (2.) konnte Manuel Kofler nur zwei Minuten später ausgleichen. Micki Dupont (5.) und Stefan Ustorf (16., 19.) mit einem Doppelpack, Steve Walker (32.) und Florian Busch (50.) sicherten dann den vierten Sieg in Folge für die Gastgeber.

Auch in Köln sahen die Fans eine temporeiche Anfangsphase. Sebastian Furchner (1.) und Jeremy Adduono (11.) brachten die Haie in Führung, Michael Wolf (3.) und Mats Trygg (17.) glichen jeweils für die Gäste aus. Im zweiten Drittel brachten Eduard Lewandowski (24.), Topscorer Dave Mcllwain (29.), der für eine weitere Saison verlängert hat, und Stephane Julien (38.) auf die Siegerstraße.

Kathan trifft per Penalty für DEG

Die Lions gingen durch Francois Bouchard (3.) und Neuzugang Steve Kelly (32.) in Führung, jedoch konnten die Metro Stars durch Tore Vikingstad (36.) und Daniel Kreutzer (49.) das Spiel ausgleichen. Den entscheidenden Penalty verwandelte Klaus Kathan für Düsseldorf. Ein unglückliches Comeback gab unterdessen Todd Reirden für die DEG nach seinem überstandenen Muskefaserriss: Bereits im ersten Drittel musste der Verteidiger mit Verdacht auf Innenbandriss aus dem Spiel genommen werden. Reirden wird erneut mehrere Wochen ausfallen.

In Hamburg brachten Frederic Chabot (16.), Yannick Tremblay (19.), Topscorer Rene Corbet (32.), Peter Ratchuk (53.) die Adler in Führung, allerdings konterten die Gastgeber durch Benoit Gratton (19.), Francois Fortier (22.) und Jacek Plachta (46.) Marc Beaucage (59.) und glichen jeweils aus. Im Penaltyschießen behielt erneut Rene Corbet die Nerven und brachte 11. Saisonerfolg für die Adler.

Duisburg überrascht in Hannover

Mathieu Darche (8.) brachte in Hannover überraschend die Gäste in Führung. Sascha Goc (23.) und Marty Murray (32.) drehten den Spieß um, ehe Trond Magnussen (48.) für die Gäste erneut ausgleichen konnte. Den entscheidenden Penalty verwandelte Michael Henrich zum ersten Sieg nach zuvor vier Niederlagen in Folge für die Füchse.

© SID

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