Eishockey DEL
Hamburger Debakel und Düsseldorfer Play-off-Ticket

Während Titelverteidiger Berlin auch das zweite Duell innerhalb von 24 Stunden gegen Frankfurt (3:0) für sich entschied, löste die DEG trotz eines 4:5 n.P. gegen Krefeld das Play-off-Ticket. Hamburg unterlag in Köln 1:7.

Auch das zweite Aufeinandertreffen innerhalb von 24 Stunden hat Titelverteidiger Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) gegen die Frankfurt Lions gewonnen. Die Berliner gewannen nach dem 7:2-Heimsieg am Donnerstag am Freitag bei den Lions mit 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) und halten als Tabellenzweiter mit 88 Punkten weiter Kontakt zu Spitzenreiter ERC Ingolstadt. Die Panther (93 Punkte bei einem mehr absolvierten Spiel) verloren nach zuvor fünf Siegen in Serie ausgerechnet bei Aufsteiger und Schlusslicht Füchse Duisburg mit 1:2 (1:0, 0:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen.

DEG Metro Stars lösen Play-off-Ticket

Das Spitzenduo hat die Tickets für die Play-off-Runde genauso wie der Dritte DEG Metro Stars (84) trotz der 4:5 (3:2, 1:1, 0:1, 0:1)-Niederlage nach Penaltyschießen im rheinischen Derby gegen die Krefeld Pinguine sicher. Den weiteren Verfolgern Kölner Haie (83) und Nürnberg Ice Tigers (82) ist die Play-off-Teilnahme bei fünf Spielen vor Saisonende nur noch rein rechnerisch zu nehmen. Die Kölner besiegten die Hamburg Freezers deutlich mit 7:1 (3:0, 3:1, 1:0). Hamburg verpasste dadurch die Chance, der vorzeitigen Qualifikation für die Meisterrunde noch näher zu rücken, und braucht nach dem Krefelder Sieg noch sieben Zähler aus den letzten fünf Spielen. Nürnberg verlor bei den Hannover Scorpions (72) mit 4:5 (2:2, 1:2, 1:1).

Luft für Frankfurt wird immer dünner

Dagegen wird die Luft für Frankfurt, das bei einer mehr absolvierten Partie nur noch einen Zähler Vorsprung auf die Pinguine hat, und vor allem für DEL-Rekordmeister Adler Mannheim (63) immer dünner. Den Kurpfälzern mit Ex-Bundestrainer Greg Poss an der Bande droht erstmals seit Einführung der Play-offs 1981 das Aus nach der Vorrunde. Die Mannheimer verloren auch beim Tabellenvorletzten Augsburger Panther 4:5 (1:3, 2:1, 1:0, 0:1) nach Penaltyschießen und haben nach der vierten Niederlage aus den letzten fünf Spielen bereits sechs Zähler Rückstand auf Rang acht. Nur noch theoretische Chancen haben die Iserlohn Roosters (57) trotz des 3:2 (2:0, 0:1, 1:1) gegen die Kassel Huskies.

Frankfurt und Berlin trafen nur einen Tag nach dem Duell im Wellblechpalast in einer wegen der Spengler-Cup-Teilnahme der Eisbären verschobenen Partie erneut aufeinander. Die Partie begann wegen einer kaputten Eismaschine jedoch mit elf Minuten Verspätung. Die Berliner Führung durch Robert Leask (19.) resultierte aus einem Fehler des ansonsten starken Lions-Goalies Ian Gordon.

Während Ingolstadt bei Schlusslicht Duisburg patzte, schoss sich Köln mit einem kleinen Schützenfest den Frust von der 2:6-Heimpleite gegen den Erzrivalen DEG am Sonntag von der Seele. Die Düsseldorfer verspielten eine frühe 3:0-Führung nach knapp neun Minuten, Nürnberg lag in Hannover zweimal in Front. Die Adler liefen in Augsburg schon nach 37 Sekunden einem Rückstand hinterher und kamen während der gesamten Partie nicht mehr zum Ausgleich.

© SID

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