Eishockey DEL
Hannover will gegen Hamburg Rang sechs festigen

Heute (19:30 Uhr) wird in der DEL mit dem 51. Spieltag die spannende Schlussphase der Hauptrunde eingeläutet. Dabei empfangen die Hannover Scorpions die Hamburg Freezers im Kampf um den begehrten sechsten Platz.

Mit Spannung werden in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) die letzten beiden Spieltage der Hauptrunde erwartet. Gleich drei Vereine streiten sich um den begehrten sechsten Rang, der die Direktqualifikation für das Viertelfinale bedeutet. Zudem balgen sich zwei Klubs um den letzten Platz in den Vor-Play-offs, und auch um die wichtigen Ränge zwei und vier gibt es noch Positionskämpfe.

Die besten Chancen auf das letzte Direkt-Ticket für das Viertelfinale haben vor den letzten beiden Spieltagen die Hannover Scorpions. Der Tabellensechste trifft in heimischer Arena auf die beiden direkten Konkurrenten Hamburg Freezers (heute,19.30 Uhr/live bei Premiere) und Frankfurt Lions (Sonntag, 14.30 Uhr), die jeweils einen Punkt zurückliegen. "Wir haben es selbst in der Hand", sagt Trainer Hans Zach.

"Jeder hat die Ziellinie vor Augen"

Der ehemalige Bundestrainer hat nach der Länderspielpause mit seinem Team vier von fünf Spielen gewonnen und damit die gute Ausgangsposition für das Schlusswochenende geschaffen. "Jeder hat die Ziellinie vor Augen und holt alles aus sich heraus", sagt Zach.

In Hamburg ist dagegen der Effekt des Trainerwechsels von Mike Schmidt zu Bill Stewart schon verpufft. "Es fehlt an Leidenschaft, Charakter und der richtigen Einstellung", polterte der Kanadier nach drei Niederlagen in den vergangenen fünf Spielen: "So haben wir auf Platz sechs nichts verloren." Nach dem Gastspiel in Hannover müssen die Freezers am Sonntag bei den Nürnberg Ice Tigers antreten, die noch um Platz vier und damit den Heimvorteil im Viertelfinale kämpfen.

Frankfurt mit schlechter Ausgangsposition

Frankfurt hat nicht nur einen Zähler Rückstand auf Hannover, sondern auch die mit Abstand schlechteste Tordifferenz. "Wir müssen zwei Punkte gutmachen", sagt deshalb Trainer Rich Chernomaz: "Leider haben wir das schwerste Restprogramm." Vor dem Auswärtsspiel am Sonntag in Hannover ist der Tabellenzweite ERC Ingolstadt heute bei den Lions zu Gast. "Nur wenn wir gegen Ingolstadt punkten, gibt´s am Sonntag ein Endspiel", rechnet Chernomaz vor.

Mit der Teilnahme an den neuen Vor-Play-offs muss sich Titelverteidiger Eisbären Berlin begnügen. "Dadurch haben wir ein zweites Leben bekommen, diese Chance müssen wir nutzen", sagt Manager Peter John Lee. Die vorgeschaltete K.o.-Runde der Ränge sieben bis zehn schienen die Krefeld Pinguine vor zwei Wochen bereits erreicht zu haben. Doch der komfortable Neun-Punkte-Vorsprung ist auf einen Zähler zusammengeschmolzen.

"Wir kommen mit dem Druck gut klar", behauptet Trainer Jiri Ehrenberger vor den beiden letzten Hauptrundenspielen heute Abend bei den Augsburger Panthern und am Sonntag gegen die Kölner Haie. Weil Verfolger Iserlohn Roosters nur noch am Sonntag gegen den Tabellenletzten Füchse Duisburg spielt, müssten für Krefeld zwei Punkte am Wochenende reichen.

"Aber man weiß ja nie, was in dieser Liga alles passiert", sagt Ehrenberger mit Blick auf die um 21 Treffer bessere Tordifferenz gegenüber Iserlohn. Schlusslicht Duisburg hat angekündigt, möglicherweise den 48-jährigen Karel Lang noch einmal ins Tor zu stellen. Das unerwartete Comeback des ehemaligen Krefelders wird von den Pinguinen hinter vorgehaltener Hand als "peinliche Aktion" bezeichnet.

Iserlohn glaubt an ein Happy End

Iserlohn glaubt nach zuletzt vier Siegen in fünf Spielen noch an ein Happy End. "Im Eishockey sind schon immer merkwürdige Dinge passiert", sagt Kapitän Mark Greig: "Solange die Möglichkeit rechnerisch besteht, glauben wir daran."

Im oberen Tabellendrittel geht es nur noch um das Heimrecht in den Play-offs. Tabellenführer Adler Mannheim hat die Pole Position sicher, aber Ingolstadt und die DEG Metro Stars kämpfen noch um Rang zwei, der auch im Halbfinale Heimrecht garantiert. Platz vier haben außer Nürnberg die Kölner Haie im Visier.

© SID

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