Eishockey DEL
Ice Tigers festigen Tabellenspitze

Durch einen 4:1-Erfolg im Spitzenspiel gegen die DEG Metro Stars haben die Nürnberg Ice Tigers Platz eins in der Deutschen Eishockey-Liga gefestigt. Den Saisonstart völlig verpatzt hat Titelverteidiger Adler Mannheim.

Vizemeister Ice Tigers Nürnberg marschiert in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit weißer Weste vorneweg. Titelverteidiger Adler Mannheim hat dagegen den Saisonstart vollends verpatzt. Die Nürnberger kamen im Spitzenspiel des 3. Spieltages zu einem 4:1 (2:0, 0:0, 2:1)-Sieg gegen die DEG Metro Stars und festigten mit der Optimalausbeute von neun Punkten aus drei Spielen den ersten Platz. Am anderen Ende der Tabelle finden sich dagegen die Adler Mannheim wieder, die mit dem 3:8 (1:1, 1:2, 1:5) bei den Hamburg Freezers auch im dritten Spiel ohne Punkt blieben.

Wie Nürnberg ist auch Ex-Meister Eisbären Berlin weiter ohne Punktverlust, nachdem bei den Kölner Haien ein 4:2 (0:1, 2:1, 2:0)-Sieg heraussprang. Allerdings haben die Eisbären ein Spiel weniger absolviert.

Deshalb belegen hinter Nürnberg (9 Punkte) derzeit die Frankfurt Lions, die bereits am Donnerstag bei Aufsteiger EHC Wolfsburg 4:2 gewannen, mit acht Zählern den zweiten Platz. Die Hannover Scorpions (7) folgen nach dem 7:5 (2:2, 3:3, 2:0) bei den Füchsen Duisburg direkt dahinter.

Die ersten Punkte in der laufenden Saison büßten die Straubing Tigers beim 3:4 (0:2, 1:1, 2:0, 0:1) nach Verlängerung gegen den ERC Ingolstadt ein. Mit sieben Zählern belegen die Bayern aber weiter einen beachtlichen vierten Tabellenplatz. Die Iserlohn Roosters kamen beim 3:2 (1:1, 1:1, 0:0, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen bei den Krefeld Pinguinen zum ersten Saisonerfolg.

In einer Neuauflage des Halbfinal-Duells hatte die DEG in Nürnberg erneut das Nachsehen. Für die Gastgeber aus dem Frankenland waren Ahren Spylo (8.), Michel Periard (19.), Greg Leeb (50.) und Christian Laflamme (59.) erfolgreich. Die Rheinländer, die zum Auftakt vor einer Woche noch Meister Mannheim mit 4:2 bezwangen, kamen nur durch Robert Kantor (42.) zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer. Auf Düsseldorfer Seite machte sich insbesondere das Fehlen der Langzeitverletzten Daniel Kreutzer und Tore Vikingstad bemerkbar.

In Hamburg sorgten Alexander Barta (13.), Witali Aab (31.), Benoit Gratton (38.), Andy Delmore (48.), Peter Sarno (53.), Brad Smyth (57.), Marc Beaucage (58.) und Florian Schnitzer (60.) mit ihren Treffern für den Kantersieg der Freezers, die Mannheimer Tore durch Pascal Trepanier (4.), Rico Fata (32.) und Francois Methot (44.) waren zu wenig.

Die Haie wähnten sich vor 14 098 Zuschauern in der Kölnarena durch zwei Treffer von Ivan Ciernik (16. und 25.) bereits auf der Siegerstraße, doch Jens Baxmann (29.), Brandon Smith (40.), Sven Felski (44.) und Mark Beaufait (53.) gaben dem Spiel noch eine Wende. Damit haben die Kölner mit nur drei Punkten aus drei Spielen einen schwachen Saisonstart hingelegt, hinzu kam das Pokal-Aus beim Zweitligisten REV Bremerhaven.

© SID

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