Eishockey DEL
Ice Tigers können wahrscheinlich gerettet werden

Der Insolvenzverwalter der Nürnberg Ice Tigers äußert sich zuversichtlich über die Zukunft des DEL-Teams. Er glaubt, dass sie in den nächsten zwei Wochen gerettet werden können.

Insolvenzverwalter Volker Böhm ist zuversichtlich, dass die Nürnberg Ice Tigers aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in den nächsten "ein oder zwei Wochen" endgültig gerettet sind. "Wir haben den Gläubigern ein Angebot gemacht, bei dem sie 30 Prozent ihrer Forderungen bekommen würden", sagte Böhm dem Sport-Informations-Dienst (sid). Ein Großteil der Gläubiger habe diesem Angebot bereits zugestimmt, mit den übrigen soll in den kommenden Tagen gesprochen werden, so Böhm.

Sollte das beantragte Insolvenzverfahren gegen die Nürnberger doch noch eröffnet werden, könnten die Gläubiger nur mit "5 bis 25 Prozent ihrer Forderungen rechnen", meinte Böhm. Zudem würde es zwei bis drei Jahre dauern, bis ein solches Verfahren abgeschlossen sei und die Summen gezahlt würden.

Der Vizemeister von 2007 hatte am 26. November 2008 die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Ein neues Sponsoren-Konsortium hat sich aber bereit erklärt, den Klub zu retten. Das Konsortium muss sich nun zum einen mit den Gläubigern einigen und zum anderen die Finanzierung für die Zukunft sichern. Die Ice Tigers treffen im Play-off-Viertelfinale (ab 13. März) auf DEL-Rekordmeister Adler Mannheim.

© SID

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