Eishockey DEL: Iihf-Generalsekretär kritisiert DEL

Eishockey DEL
Iihf-Generalsekretär kritisiert DEL

Iihf-Generalsekretär Horst Lichtner hat DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke scharf kritisiert. "Da werden plötzlich Gerichte bemüht außerhalb des Sports", so Lichtner.

Die turbulente Sommerpause der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit einem monatelangen Gerichtsstreit um Lizenzen ist auch dem Weltverband Iihf bitter aufgestoßen. Bei einer Veranstaltung des Fachmagazins Sponsors kritisierte Iihf-Generalsekretär Horst Lichtner die DEL-Verantwortlichen um Geschäftsführer Gernot Tripcke scharf.

"Die Personen, die in der Liga agieren, sind im Moment nicht glücklich in ihren Aktionen. Da werden plötzlich Gerichte bemüht außerhalb des Sports", sagte der gebürtige Essener mit Blick auf den Gerichtsstreit zwischen der DEL und den inzwischen ausgeschlossenen Kassel Huskies.

Schlechte Zusammenarbeit zwischen DEL und DEB

Doch auch die mangelhafte Zusammenarbeit zwischen der DEL und dem Deutschen Eishockey Bund (DEB) habe dazu beigetragen, dass von der Euphorie der berauschenden Heim-WM kaum noch etwas zu spüren sei. "Hier wird auf dem Altar persönlicher Eitelkeiten eine große Chance für eine Sportart fast zerstört. Das ist schade", sagte Lichtner: "Ich habe oft das Gefühl, dass die DEL zu weit vom DEB abgerückt ist."

In der Tat war es in der Vergangenheit in der Frage nach der Zukunft des Eishockeysports in Deutschland immer wieder zu Spannungen zwischen den beiden Parteien gekommen. Diese könnten im Juni 2011 zu großen Problemen führen, denn dann läuft der Kooperationsvertrag zwischen der Liga und dem Verband aus. "Es wird eine sehr wichtige Saison, hier wird die Basis für die nächsten fünf bis zehn Jahre im deutschen Eishockey gelegt", sagte daher DEL-Geschäftsführer Tripcke.

© SID

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