Eishockey DEL
Ingolstadt an der Spitze - Klatsche für die DEG

Durch ein 4:2 gegen die Augsburger Panther hat der ERC Ingolstadt zumindest für zwei Tage die Tabellenspitze in der DEL zurückerobert. Derweil unterlagen die DEG Metro Stars sensationell mit 0:4 bei den Füchsen Duisburg.

Zumindest für zwei Tage steht der ERC Ingolstadt wieder an der Tabellenspitze der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Nach zuvor zwei Niederlagen setzten sich die Gastgeber gegen die Augsburger Panther mit 4:2 (1:0, 1:1, 2:1) durch und zogen mit 62 Punkten wieder am spielfreien DEL-Rekordmeister aus Mannheim (60) vorbei. Die Adler können die Spitzenposition aber bereits am Dienstag im Gastspiel bei den Kölner Haien zurückerobern.

Metro Stars gehen in Duisburg unter

Dagegen haben die Füchse Duisburg (16) ihre nahezu unglaubliche Negativserie beendet. Das überraschende 4:0 (2:0, 1:0, 1:0) gegen den Tabellendritten DEG Metro Stars (56) war der erste Sieg nach zuvor 15 Niederlagen in Serie und erst der vierte in dieser Saison insgesamt. Titelverteidiger Eisbären Berlin befindet sich unterdessen weiter im Aufwind. Die Berliner (45) feierten durch das 3:2 (0:1, 3:0, 0:1) bei den Hamburg Freezers (40) den vierten Sieg in Serie und festigten Rang acht.

Hamburg wurde dadurch von Ex-Meister Krefeld Pinguine und den Iserlohn Roosters (beide 42) überholt. Krefeld bezwang den zuvor zweimal siegreichen Tabellenvorletzten Straubing Tigers (26) deutlich mit 7:3 (1:1, 3:1, 3:1), Iserlohn setzte sich gegen die Hannover Scorpions (46) mit 4:2 (1:0, 1:2, 2:0) durch. Auf Platz fünf verbesserten sich die Frankfurt Lions (49), für die das 5:4 (3:1, 1:3, 1:0) gegen die Nürnberg Ice Tigers (48) der sechste Heimsieg hintereinander war.

Valicevic trifft in Ingolstadt doppelt

4 815 Zuschauer in Ingolstadt mussten bis 48 Sekunden vor der ersten Drittelpause warten, ehe John Tripp den ERC in Führung brachte. Craig Darby (25./44.) glich diese Führung, und dann auch die nächste von Robert Valicevic (36.) aus, ehe erneut Valicevic (51.) und Doug Ast (60.) Ingolstadt den Sieg sicherten. Duisburg führte bereits nach 86 Sekunden durch Rudolf Huna, Christian Hommel (14.), Franz Fritzmeier (39.) und Johan Forsander (47.) legten nach.

Die Berliner lagen in Hamburg nach dem ersten Spielabschnitt noch durch ein Tor von Greg Classen (15.) zurück, schlugen im Mitteldrittel aber durch Denis Pederson (22.), Mark Beaufait (32.) und Andy Roach (35.) zurück. Hamburg gelang vor 12 947 Besuchern nur noch der Anschlusstreffer durch Francois Fortier (41.).

Krefelds Treffer erzielten zweimal Lynn Loyns (50./53.), Roland Verwey (10.), Richard Pavlikovsky (25.), Herberst Vasiljevs (35.), Ivo Jan (37.) und Alexander Dück (56.). Für Straubing trafen zweimal Cam Severson (2./60.) und Nathan Barrett (36.).

Iserlohn führte durch Jens Karlsson (10.) und Mark Greig (26.) schon mit 2:0. Jason Ulmer (32.) und Rob Hisey (36.) glichen für Hannover aus, ehe Richard Rochefort (51.) und Ryan Ready (60.) doch noch den Sieg der Roosters sicherstellten.

Lions machen es trotz 3:0-Führung spannend

Frankfurt wähnte sich gegen Nürnberg nach acht Minuten schon auf der Siegesstraße. Chris Armstrong nach 16 Sekunden, Peter Smrek (6.) und Jeff Ulmer schossen schon früh einen 3:0-Vorsprung heraus. Zweimal Jame Pollock (11./40.), Scott King (21.) und Petr Fical (34.) glichen bei einem Gegentor von Steve Kelly (30.) vor dem Schlussdrittel zum 4:4 aus. Aber Martin Reichel sorgte doch noch für ein Happy-End der Lions (55.).

© SID

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