Eishockey DEL
Ingolstadt verkürzt - Adler und DEG im Halbfinale

Der ERC Ingolstadt hat durch den 6:4-Sieg gegen die Kölner Haie den Play-off-Stand auf 2:3 verkürzt und kann weiter aufs Halbfinale hoffen. Die DEG Metro Stars und die Adler Mannheim stehen schon in der nächsten Runde.

Während die Adler Mannheim und die DEG Metro Stars bereits als erste Teams das Play-off-Halbfinale in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) erreicht haben, hat der ERC Ingolstadt noch einmal für Spannung gesorgt. Die Düsseldorfer feierten am fünften Spieltag der Viertelfinals ein ungefährdetes 6:1 (1:0, 3:1, 2:0)-Erfolg gegen die Hamburg Freezers. Für die DEG war es der entscheidende vierte Sieg in der "best-of-seven"-Serie. Die Adler mussten beim entscheidenden 3:2 (0:2, 2:0, 1:0) gegen die Frankfurt Lions hart arbeiten und einen 0:2-Rückstand aufholen.

Ingolstadt wehrt Kölns Matchball ab

Dagegen vergaben die Kölner Haie beim 4:6 (1:1, 0:3, 3:2) beim ERC Ingolstadt den ersten Matchball, können aber bei einer 3:2-Führung nun im sechsten Spiel am Dienstag in eigener Halle den Einzug in die Runde der letzten Vier perfekt machen. Im Duell zwischen den Nürnberg Ice Tigers und den Hannover Scorpions haben die Franken nach dem 3:2 (1:1, 1:0, 0:1, 1:0)-Heimsieg nach Verlängerung jetzt mit 3:2 Siegen die Nase vorn.

Die Düsseldorfer stellten nach der Führung durch Darren Van Impe (12.) vor 6 928 Zuschauern im zweiten Drittel die Weichen aufs Halbfinale. Die Gastgeber waren den Freezers haushoch überlegen und vor allem mit schnellen Kontern gefährlich. Jeff Panzer (23.) mit seinem fünften Tor in der Serie, Marian Bazany (30.) und Andrew Schneider (35.) trafen im Mittelabschnitt für die DEG, die noch auf die verletzten Tore Vikingstad, Rob Collins sowie den gesperrten Sean Brown verzichten mussten. Die Hamburger kamen erst durch eine 5:3-Überzahl zum ersten Treffer von Francois Fortier (37.). Im Schlussdrittel waren für die Rheinländer noch Robert Dietrich (51.) und Patrick Reimer (53.) erfolgreich.

Adler holen Rückstand auf

Mannheim geriet vor 11 673 Zuschauern gegen die Lions zwei Tage nach der 2:4-Niederlage in Frankfurt erneut in Rückstand. Chris Taylor (9.) und Jason Young (19.) trafen für die Gäste. Im Mitteldrittel glichen die Adler durch Rene Corbet (25.) und Nathan Robinson (33.) in Überzahl aus. Patrick Trepanier machte brachte in der 47. Minute erstmals die Mannheimer in Führung.

In Ingolstadt hatten die Kölner vor 4 815 Zuschauern die erste Führung der Gastgeber durch Jeff Tory (8.) noch in einer doppelten Überzahl durch das vierte Tor von Ivan Ciernik in diesem Duell ausgeglichen (18.). Mit einem Doppelschlag innerhalb von 45 Sekunden brachten Jason Holland (30.) und Christoph Melischko (31.) schon auf die vermeintliche Siegerstraße, zumal erneut Tory (38.) sowie Doug Ast (50.) das Ergebnis auf 5:1 schraubten. Die Haie bäumten sich aber noch einmal auf und kamen durch den zweiten Treffer von Ciernik (54.), Aaron Gavey sowie Daniel Rudslätt nur 16 Sekunden später (beide 57.) noch einmal ins Spiel zurück. Den Schlusspunkt setzte dann allerdings Florian Keller 49 Sekunden vor dem Ende.

Nürnberg setzt sich in der Verlängerung durch

Vor 6 110 Zuschauern in Nürnberg waren die Gäste durch Sascha Goc (12.) in Führung gegangen. Andre Savage nur 36 Sekunden später (13.) und Martin Jiranek (23.) schossen die Ice Tigers in Front, bevor Eric Nickulas 91 Sekunden vor Schluss die Verlängerung erzwang. Dort entschied Brian Swanson schließlich nach 14:25 Minuten die Partie.

© SID

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