Eishockey DEL
Kanadier Ward wird neuer Trainer der Roosters

Geoff Ward wird neuer Cheftrainer der Iserlohn Roosters aus der DEL. Der 44 Jahre alte Kanadier wechselt vom Stanley-Cup-Finalisten Edmonton Oilers an den Seilersee, wo er einen Jahresvertrag unterzeichnete.

Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) haben am Mittwochmorgen ihren neuen Cheftrainer unter Vertrag genommen. Von Stanley-Cup-Finalisten Edmonton Oilers wechselt Development Coach Geoff Ward an den Iserlohner Seilersee. Der 44-jährige Kanadier aus Waterloo in der Provinz Ontario unterzeichnete einen Jahresvertrag.

"Ich bin sehr froh, dass wir unsere intensive Suche zum Abschluss gebracht haben", unterstreicht Roostermanager Karsten Mende. "Mich haben insbesondere seine Kenntnisse über das Eishockey in Europa und vor allem sein Fachwissen über Spieler und Vereine in der DEL überzeugt", sagt Mende. Zudem habe Ward den Eindruck vermittelt, sehr strukturiert und akribisch zu arbeiten.

"Stehe für physisch starkes, aggressives Eishockey"

Dass zunächst nur ein Jahresvertrag unterzeichnet wurde, will Mende nicht als eingeschränktes Vertrauen bewertet wissen. Beide Seiten müssten in den kommenden Monaten herausfinden, ob man sich auch eine langfristige Zusammenarbeit vorstellen könne. Die ersten Ansätze dazu seien gemacht, so Mende.

"Ich bin Trainer und muss hinter der Bande stehen, deshalb habe ich mich entschieden, die Oilers Organisation zu verlassen und bei den Iserlohn Roosters einen Vertrag zu unterzeichnen", sagt Ward, der nach den Stanley-Cup-Play-offs nach Iserlohn kommen wird. "Ich stehe für physisch starkes, aggressives Eishockey", unterstreicht Ward, dem die Fitness seiner Spieler sehr am Herzen liegt. Von seiner neuen Mannschaft kennt er neben Mark Greig auch Kirk Furey persönlich. "Ich werde meinen nächsten Besuch in Iserlohn nutzen, um die neue Mannschaft kennen zu lernen und viele Spiele aus der vergangenen Saison anzuschauen", so Ward. Zudem wird er sich auch im Rahmen einer Talkrunde den Fragen der Fans stellen.

Mit dem heutigen Tag beginnt für Ward auch die Suche nach neuen Spielern. "Ich kenne die Iserlohner Bedingungen und denke, dass wir mit weiteren vier oder fünf ausländischen Spielern und dem ein oder anderen Deutschen eine gute Mannschaft aufbauen können."

© SID

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