Eishockey DEL
Kassel Huskies: Insolvenzverfahren eingeleitet

Das Insolvenzgericht Kassel hat ein reguläres Insolvenzverfahren gegen die Kassel Huskies eingeleitet. "Die Hoffnung für die Huskies heißt zweite Liga", so der Insolvenzverwalter.

Das Insolvenzgericht Kassel hat die Eigenverantwortung des Eishockey-Klubs Kassel Huskies aufgehoben und ein reguläres Insolvenzverfahren eingeleitet. Zum Insolvenzverwalter wurde Franz-Ludwig Danko bestimmt. Der Anwalt prüft nun, ob der Klub auch ohne die Teilnahme an der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eine Zukunft hat. Die DEL hatte den Nordhessen die Lizenz wegen der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens verweigert.

"Es gibt noch Hoffnung für die Huskies. Diese Hoffnung heißt zweite Liga. Ob es weitergeht, hängt allein davon ab, ob die Huskies dort für die kommende Saison noch eine Spielberechtigung bekommen", sagte Insolvenzverwalter Danko in einer Pressemitteilung. Die Sponsoren hätten ihre Bereitschaft signalisiert, die Huskies auch im Falle eines Zweitligastarts zu unterstützen, teilte der Anwalt mit.

Auch mit der DEL, durch deren Beschwerde der von den Gläubigern einstimmig verabschiedeten Insolvenzplan noch nicht rechtskräftig ist, führe er derzeit vielversprechende Gespräche, erklärte Danko: "Sie wollen den Huskies keine unnötigen Steine in den Weg legen." Die Rechtskraft des Insolvenzplans sei Voraussetzung für einen eventuellen Start der Huskies im Unterhaus der DEL.

Interims-Geschäftsführer Fritz Westhelle, der mit seinem Gang vor die Gerichte gegen den Ausschluss des Klubs für viel Wirbel gesorgt hatte, zieht sich bei den Huskies zurück.

© SID

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