Eishockey DEL: Köln siegt im Spitzenspiel, Füchse ärgern Freezers

Eishockey DEL
Köln siegt im Spitzenspiel, Füchse ärgern Freezers

Die Kölner Haie haben das DEL-Spitzenspiel am 46. Spieltag bei Tabellenführer Adler Mannheim mit 3:1 gewonnen. Rudstätt, Lindsay und Lüdemann trafen für Köln. Die Füchse Duisburg siegten 2:1 gegen die Hamburg Freezers.

In der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) hat Tabellenführer Adler Mannheim nach der Länderspielpause gleich eine Niederlage hinnehmen müssen. Der Rekordmeister patzte bei der 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)-Heimniederlage im Spitzenspiel gegen die Kölner Haie, bleibt aber auch nach dem 46. Spieltag sicherer Tabellenführer.

Vor 13 600 Zuschauern in Mannheim brachten Daniel Rudstätt (6.) und Bill Lindsay (33.) den achtmaligen deutschen Meisters in Führung bevor Pascal Trepanier (58.) der Anschlusstreffer gelang. Mirco Lüdemann stellte schließlich zwei Sekunden vor der Schlusssirene den Endstand her.

Ingolstadt kassiert vierte Niederlage in Folge

Der Tabellenzweite ERC Ingolstadt konnte die Gelegenheit allerdings nicht nutzen, um den Abstand auf Mannheim auf sieben Punkte zu verkürzen. Für die Gastgeber war das 2:3 (0:0, 1:1, 1:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen gegen die Hannover Scorpions bereits die vierte Niederlage in Folge.

Im Kampf um den sechsten Tabellenplatz, der noch die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale bedeutet, haben sich die Hamburg Freezers einen Ausrutscher bei Schlusslicht Füchse Duisburg geleistet. Trotz früher Führung unterlagen die Norddeutschen mit 1:2 (1:1, 0:1, 0:0).

Die DEG Metro Stars mussten sich mit 2:1 (0:1, 0:0, 1:0, 1:0) nach Penaltyschießen bei den Iserlohn Roosters geschlagen geben. Jeff Panzer brachte die Düsseldorfer bereits in der achten Minute in Führung, der Ausgleich erzielte Michael Wolf (45.). Den entscheidenden Penalty für die Gastgeber verwandelte Robert Hock.

Schützenfest in Krefeld

Deutlich mehr Tore gab es zwischen Meister Eisbären Berlin und den Sinupret Ice Tigers Nürnberg beim 6:3 (2:2, 2:0, 2:1). Die zweimalige Führung der Berliner konnten die Gäste vom Niederrhein zunächst ausgleichen, bis zur 50. Minuten zogen die Eisbären jedoch vorentscheidend bis auf 6:2 davon. Ein regelrechtes Schützenfest gab es bei den Krefeld Pinguinen, die mit 4:7 (1:1, 3:4, 0:2) gegen die Frankfurt Lions verloren. Nach zwei engen Dritteln sorgte Steve Kelly mit einem Doppelschlag (55., 60.) für die Entscheidung zu Gunsten der Gäste.

Im Kellerduell verloren die Straubing Tigers gegen die Augsburger Panther 2:3 (1:0, 1:2, 0:0, 0:1) nach Verlängerung. Das entscheidende Tor markierte Harlan Pratt nach drei Minuten in der Overtime.

© SID

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