Eishockey DEL
Köln und Nürnberg ziehen ins Halbfinale ein

Die Kölner Haie haben durch ein 5:1 gegen den ERC Ingolstadt das Play-off-Halbfinale erreicht. Ebenfalls in der Runde der letzten Vier stehen die Nürnberg Ice Tigers nach einem 3:2 nach Verlängerung gegen Hannover.

Die Kölner Haie und die Nürnberg Ice Tigers stehen im Play-off-Halbfinale der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Am sechsten Viertelfinal-Spieltag setzten sich die Haie mit 5:1 (3:0, 1:0, 1:1) gegen den ERC Ingolstadt durch und gewannen die "best-of-seven"-Serie ebenso mit 4:2 wie die Nürnberger, die sich mit 3:2 (2:0, 1:0, 1:0) nach Verlängerung gegen die Hannover Scorpions durchsetzten und erstmals seit 1999 wieder im Halbfinale stehen. Dabei hatten die Franken in der Serie schon 0:2 zurückgelegen.

Bereits in Spiel fünf hatten Rekordmeister Adler Mannheim gegen die Frankfurt Lions und die DEG Metro Stars gegen die Hamburg Freezers den Halbfinal-Einzug perfekt gemacht. In der Vorschlussrunde (ab 1. April) treffen die in der Saison fünftplatzierten Haie nun auf Vorrunden-Sieger Mannheim. Die drittplatzierten Nürnberger müssen sich in der "best-of-five"-Serie mit Vorjahres-Finalist DEG Metro Stars messen, die die Spielzeit als Zweiter beendet hatten.

In Köln brachte Stephane Julien (9.) die Haie in Führung, die Ivan Ciernik (15.) und Bill Lindsay (17.) noch im ersten Drittel ausbauten. Vor 13 199 Zuschauern besorgte Dave Mcllwain (29.) das 4: 0 für das Team von Doug Mason, das es nach zwei Siegen zum Play-off-Auftakt nochmal spannend gemacht hatte. Ingolstadt konnte am Dienstag auch auf Verteidiger Michael Bakos zurückgreifen. Der Disziplinarausschuss der DEL hatte am selben Tag das Ermittlungsverfahren wegen eines Fouls am Kölner Philip Gogulla eingestellt. Das 5:0 durch Aaron Gavey (51.) konnte er allerdings auch nicht verhindern. Den Ehrentreffer für Ingolstadt erzielte Rob Valicevic (57.).

Vor 4 205 Zuschauern in Hannover gingen zunächst die Gäste aus Nürnberg durch zwei Toren von Jame Pollock (3.,16.), Matchwinner im vierten Spiel, in Führung. Den Anschluss für das Team von Trainer Hans Zach erzielte Eric Nickulas (29.), Brad Schlegel (46.) traf zum 2:2-Ausgleich. Nach 17:26 Minuten in der Verlängerung nutzte Brian Swanson eine 5:3-Überzahl zur Entscheidung in dem Eishockey-Krimi.

© SID

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