Eishockey DEL
Krefeld legt im rheinischen Derby vor

Im ersten Spiel der Play-off-Viertelfinalserie verlor Düsseldorf mit 2:3 zu Hause gegen Krefeld. In den anderen drei Partien setzte sich jeweils die Heimmannschaft durch.

Die Krefeld Pinguine haben sich im rheinischen Derby beim achtmaligen Meister Düsseldorfer EG zum Auftakt des Play-off-Viertelfinals der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit 3:2 (1:0, 2:1, 0:1) durchgesetzt. Titelverteidiger Eisbären Berlin startete ebenfalls mit einem Erfolg. Der Vorrundenerste gewann das betriebsinterne Duell gegen die Hamburg Freezers, die wie die Eisbären dem US-Milliardär Philip Anschutz gehören, mit 5:3 (1:0, 2:2, 2:1) und ging in der "best-of-seven"-Serie ebenso in Führung wie DEL-Rekordmeister Adler Mannheim und die Hannover Scorpions.

Mannheim bezwang die Nürnberg Ice Tigers deutlich mit 5:0 (0: 0, 2:0, 3:0), Hannover besiegte Pokalsieger EHC Wolfsburg 2:1 (1:0, 1:1, 0:0).

In einem abwechslungsreichen Spiel in Berlin trafen Nathan Robinson (12.), Andre Rankel (32./60.), Sven Felski (38.) und Alexander Weiß (57.) für die Gastgeber. John Tripp (23.), Rob Leask (39.) und Witali Aab (52.) erzielten die Tore der Freezers, die sich erst in fünf packenden Begegnungen in den Vor-Play-offs gegen die Frankfurt Lions für das Viertelfinale qualifiziert hatten.

Mannheim fertigt Nürnberg ab

Vor 11 698 Besuchern in Mannheim stellten Sven Butenschön (28. ), Michael Hackert (39.), Colin Forbes (44./55.) und Ronny Arendt (54.) die Weichen nach einem torlosen ersten Drittel für den Vorrundenvierten auf Sieg.

In der Neuauflage des Pokalfinals nahm der Vorrundenzweite aus Hannover erfolgreich Revanche gegen Wolfsburg. Vor 5 070 Zuschauern trafen Matt Dzieduszycki (16.) und Chris Herperger (39.) im Niedersachsen-Derby für die Mannschaft von Ex-Bundestrainer Hans Zach. Ken Magowan verkürzte für die Gäste (40.), die in den Vor-Play-offs die Augsburger Panther ausgeschaltet hatten.

Krefeld ging vor 9 320 Zuschauern im Straßenbahn-Duell in Düsseldorf durch Michael Endraß in Führung (15.). Nach dem Ausgleich durch Andrew Hedlund (22.) brachten Daniel Pietta und Herberts Vasiljevs die Pinguine innerhalb von 21 Sekunden wieder auf die Siegerstraße (24.). Rob Collins schaffte nur noch den Anschlusstreffer (52.).

Am Sonntag findet in allen Viertelfinals die zweite von sieben möglichen Begegnungen statt. Vier Siege sind zum Einzug ins Halbfinale notwendig.

© SID

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