Eishockey DEL
Krefeld löst Play-off-Ticket, Berlin bleibt vorn

Während Meister Eisbären Berlin trotz einer 2:4-Niederlage in Hannover definitiv als bestes Team die DEL-Vorrunde abschließen wird, lösten die Krefeld Pinguine mit einem 4:2 in Ingolstadt die Play-off-Tickets.

Meister Eisbären Berlin geht als beste Vorrunden-Mannschaft in die Play-off-Runde der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), die durch die Krefeld Pinguine als achtes Team komplettiert wird. Die Berliner kassierten zwar beim 2:4 (0:1, 1:3, 1:0) bei den Hannover Scorpions (84 Zähler) die erste Schlappe nach sechs siegreichen Partien, sind mit 100 Punkten vor dem abschließenden 52. Spieltag am Sonntag aber nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

Verfolger ERC Ingolstadt (95) unterlag gegen Ex-Meister Krefeld 2:4 (1:1, 0:1, 1:2). Die Pinguine (76) haben Platz acht nach dem dritten Sieg in Serie sicher, da DEL-Rekordchampion Adler Mannheim (68) gegen den Tabellendritten Nürnberg Ice Tigers (91) mit 3:4 (1:2, 1:2, 1:0) verlor.

Aufsteiger Duisburg und Kassel in den Play-downs

Aufsteiger Füchse Duisburg (51) und die Kassel Huskies (55) kämpfen unterdessen in den Play-downs gegen den Abstieg, während die Augsburger Panther (60) den Klassenerhalt vorzeitig sicher haben. Duisburg unterlag 2:3 (0:1, 0:2, 2:0) gegen die Iserlohn Roosters, Kassel zog beim Pokalsieger und Tabellenvierten DEG Metro Stars (90) mit 1:3 (0:1, 1:1, 0:1) den Kürzeren. Augsburg besiegte hingegen den achtmaligen Titelträger Kölner Haie (86) mit 4:2 (1:1, 0:0, 3:1). Bereits am Donnerstag hatte Ex-Meister Frankfurt Lions (70) durch eine 1:3-Niederlage bei den Hamburg Freezers (85) die Chance auf eine Play-off-Qualifikation vergeben.

Vor 10 500 Zuschauern in Hannover trafen Patrik Augusta (14.), Andreas Morczinietz (23.), Stephen Guolla (34.) und Thomas Dolak (35.) für die Gastgeber. Berlin verkürzte durch Kelly Fairchild (37.) und Mark Beaufait (49.). Chris Herperger (10. und 53.), Richard Pavlikovsky (29.) und Robert Guillet (52.) schossen die Krefelder vor 4 526 Besuchern in Ingolstadt zum Saisonziel Play-offs, wo sie gegen Berlin anzutreten haben. Jakub Ficenec (11.) hatte für den Pokalsieger des vergangenen Jahres zwischenzeitlich ausgeglichen, Cameron Mann (56.) erzielte den zweiten Treffer der Gastgeber.

Mannheim endgültig aus dem Rennen

Die Mannheimer mussten ihre Träume auf einen erneuten Titelgewinn nach Gegentoren von Petr Fical (8.), Felix Petermann (20.), Colin Beardsmore (21.) und Robert Döme (39.) endgültig begraben. Marcus Kink (9.), Sachar Blank (36.) und Yannick Tremblay (53.) trafen für die Mannschaft des ehemaligen Bundestrainers Greg Poss vor 13 303 Zuschauern.

© SID

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