Eishockey DEL
Krupp kritisiert Ausländerregelung

Bundestrainer Uwe Krupp hält die neue Ausländerregelung in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) für unzureichend und fordert ein stärkeres Engagement für den Nachwuchs.

Die neue Ausländerregelung in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat Bundestrainer Uwe Krupp zu Kritik veranlasst. Die Reduzierung zur nächsten Saison auf zehn Legionäre pro Klub sei nicht ausreichend, sagte der ehemalige NHL-Star. "Das sind vier Verteidiger und sechs Stürmer, das reicht den meisten DEL-Klubs. Die deutschen Spieler kommen selten zum Einsatz und werden nicht gefordert", erklärte Krupp am Montag in Berlin.

Zugleich forderte der Bundestrainer von den DEL-Vereinen ein stärkeres Engagement für den Nachwuchs. "Das ist ein heißes Thema", sagte Krupp, "wir beschreiten einen beschwerlichen Weg. Aber den müssen wir gehen, wenn wir in den nächsten Jahren den Abstand zu den großen Nationen verringern wollen." Die Jugendarbeit der Eisbären Berlin sei ein Vorbild für den Rest der Liga: "Davon profitiere ich als Bundestrainer."

Sollten die DEL-Klubs nicht schnell ihre Anstrengungen verstärken, müsse man über drastische Maßnahmen nachdenken. Die Drohung, bei unzureichender Nachwuchsarbeit die Lizenz zu entziehen, könnte vielleicht zu einem Umdenken führen. Die DEL hatte im vergangenen Jahr zusammen mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) ein neues Nachwuchskonzept vereinbart, das in Zukunft eine Kooperation jedes Erstliga-Klubs mit einem Stammverein vorsieht.

© SID

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