Eishockey DEL
Lions deklassieren Kölner Haie

Die Frankfurter Lions haben den Kölner Haien mit 8:4 (3:2, 1:2, 4:0) eine herbe Heimniederlage zugefügt. Tabellenführer bleiben die Eisbären Berlin nach einem 4:0 in Iserlohn.

Titelverteidiger Eisbären Berlin hat erneut einen Rückschlag souverän weggesteckt und die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) behauptet. Zwei Tage nach der 3: 7-Heimpleite gegen die Düsseldorfer EG siegte der Meister 4:0 (0:0, 3:0, 1:0) bei den Iserlohn Roosters und blieb mit 41 Punkten Spitzenreiter. Die Mannschaft von Trainer Don Jackson hat in dieser Saison noch nie zwei Spiele nacheinander verloren.

Lions lassen Köln keine Chance

Verfolger Nummer eins bleiben die Frankfurt Lions (40), die sich bei den Kölner Haien mit 8:4 (3:2, 1:2, 4:0) durchsetzten. Nicht Schritt halten konnte DEL-Rekordmeister Adler Mannheim (37), der 2:4 (0:1, 1:2, 1:1) bei den Nürnberg Ice Tigers verlor. Auch Pokalsieger EHC Wolfsburg (36) verlor den Anschluss: Die Niedersachsen kassierten mit 1:5 (0:0, 0:4, 1:1) bei der DEG die zweite Niederlage des Wochenendes, während sich die Düsseldorfer (34) mit dem zweiten Sieg innerhalb von drei Tagen auf Platz fünf verbesserten.

Krefeld stoppt Talfahrt

Im Tabellenkeller stoppten die Krefeld Pinguine zwei Tage nach dem Rauswurf von Manager Jiri Ehrenberger und dem Rücktritt des Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Schulz ihre Talfahrt. Trotz des 3:2 (2:0, 0:1, 0:1, 1:0) nach Verlängerung bei den Hamburg Freezers behielten die Rheinländer aber mit 24 Punkten die Rote Laterne. Die Hannover Scorpions (25) rutschten durch die 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0: 1)-Heimpleite nach Verlängerung gegen den ERC Ingolstadt auf den vorletzten Rang ab und noch tiefer in die Krise. Die Kassel Huskies (27) verbesserten sich durch den 7:2 (4:0, 1:0, 2:2)-Sieg gegen die Straubing Tigers (26) auf den zehnten Platz.

Nationalspieler Andre Rankel legte mit einem Doppelschlag (21. und 23.) zu Beginn des zweiten Drittels den Grundstein zum Berliner Sieg. Daniel Weiß (27.) und erneut Rankel (45.) erzielten die weiteren Tore für den Spitzenreiter, der ohne Nationalspieler Florian Busch antrat. Der Stürmer, dessen zweijährige Sperre vom Schweizer Bundesgericht aufgehoben worden war, fehlte wegen einer Leistenzerrung.

Frankfurter Doppelschlag innerhalb neun Sekunden

Frankfurt hatte in Köln zwei Drittel lang Probleme. Erst Jeff Ulmer und Joey Tenute innerhalb von neun Sekunden (42.) sowie Josh Langfeld (48.) und Thomas Oppenheimer (50.) brachen den Kölner Widerstand.

Vor 4 045 Zuschauern in Nürnberg glich Colin Beardsmore (33.) zwar die frühe Führung der Ice Tigers durch Björn Barta (4.) aus. Doch ein Doppelschlag von Eric Chouinard (34.) und Morten Ask (35.) bereitete den Franken den Weg zum vierten Sieg in den vergangenen fünf Spielen. Ask beseitigte mit seinem zweiten Tor des Spiels die letzten Zweifel (48.). Mannheim gelang nur noch das 2:4 durch Justin Papineau (55.).

6 537 Fans in Hamburg sahen zwei Krefelder Tore innerhalb von 68 Sekunden: Allan Rourke (18.) und Rob Globke (19.) brachten die Pinguine 2:0 in Führung, ehe Kimmo Kuhta für die Freezers verkürzte (22.). Nach dem Ausgleich durch Paul Manning (42.) sorgte Rourke nach 3:12 Minuten in der Verlängerung für die Entscheidung.

© SID

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