Eishockey DEL
Lions vernaschen die Berliner Eisbären

Die Frankfurt Lions haben durch einen 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen die Eisbären Berlin den Rückstand auf den Tabellenführer verkürzt. Allerdings mussten die Hessen die Kölner Haie in der Tabelle passieren lassen.

Die Frankfurt Lions gewannen dank des Siegtores von Chris Taylor am 33. Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) das Topspiel gegen die Eisbären Berlin mit 3:2 (0:0, 2:1, 0:1, 1:0) nach Verlängerung, verkürzten mit nunmehr 63 Punkten den Rückstand auf das Team aus der Hauptstadt von fünf auf vier Zähler, verloren aber den zweiten Rang an die nun punktgleichen Kölner Haie.

Die Domstädter bescherten National-Goalie Robert Müller in dessem zweiten Spiel durch das 4:2 (2:2, 1:0, 1:0) gegen die Iserlohn Roosters den ersten Sieg - und das trotz der Saisontreffer 31 und 32 des überragenden Iserlohner Torjägers Michael Wolf. Dagegen befindet sich der achtmalige deutsche Meister und Erzrivale DEG Metro Stars nach der 3:4 (2:0, 0:4, 1:0) bei den Hannover Scorpions weiter im freien Fall. Die Pleite gegen das Team vom ehemaligen Meistertrainer Hans Zach war für die DEG die siebte Niederlage in den vergangenen acht Spielen.

Auf Rang vier steht weiter Vizemeister Nürnberg Ice Tigers mit 60 Punkten, der am Abend 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) beim Tabellenletzten Füchse Duisburg gewann und den Vorsprung auf den fünftplatzierten Meister Adler Mannheim (54 Punkte) auf sechs Zähler ausbaute. Der Titelverteidiger unterlag 4:5 (3:2, 0:1, 1:1, 0:1) nach Penaltyschießen bei den Straubing Tigers. Und die Krefeld Pinguine (41) verloren durch das 2:3 (1:0, 0:2, 1:1) bei den Grizzlies Wolfsburg wichtige Punkte im Kampf um die Play-off-Teilnahme. Derzeit liegt der Ex-Meister nur auf Rang 11.

In einem Interview mit dem Express hatte Düsseldorfs Trainer-Manager Lance Nethery, der die sportliche Verantwortung nach der Entlassung von Slavomir Lehner übernommen hatte, bereits vor dem Spiel erklärt. "Das Wohl des Klubs steht im Vordergrund. Wenn ich das Gefühl habe, ich kriege das nicht mehr hin, entlasse ich mich und hole einen neuen Trainer." Nethery, der aber fest an die Wende glaubt, meinte weiter: "In der Mannschaft steckt soviel Talent. Das wird sich irgendwann wieder durchsetzen."

Zumindest im ersten Drittel deutete die Mannschaft das an, die durch Tore Vikingstad und Daniel Kreutzer mit einer 2:0-Führung in die Pause ging. Doch ein katastrophaler Mittelabschnitt mit Gegentoren von Adam Mitchell, Niki Mondt, Martin Hlinka und Stephane Robitaille machte alles zunichte. Das Tor von Jamie Wright im Schlussdrittel war zuwenig.

Ilja Worobjew und Chris Armstrong brachten die Frankfurter zweimal in Führung, Andy Roach und Deron Quint konnten jeweils für Berlin aus gleich. Nach nur 23 Sekunden der Verlängerung traf dann Taylor. In Köln trafen Alexej Dimitriew, Todd Warriner, Sean Tallaire und Kapitän Dave Mcilwain für die Gastgeber.

© SID

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