Eishockey DEL
Mannheim und Ingolstadt patzen erneut

Das DEL-Spitzenduo ist weiter auf der Suche nach der Play-off-Form. Sowohl Tabellenführer Mannheim (0:4 in Augsburg) als auch Ingolstadt (3:4 nach Verlängerung gegen Straubing) verloren. Neuer Zweiter ist jetzt die DEG.

Die Negativserie des ERC Ingolstadt in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) scheint kein Ende nehmen zu wollen. Am 48. Spieltag unterlag der Tabellenzweite mit 3:4 (2:2, 1:1, 0:0, 0:1) nach Verlängerung gegen die Straubing Tigers und wartet damit seit sechs Spielen auf einen Sieg. Die Panther (89 Punkte) rutschten durch die Niederlage und den 4:2 (2:2, 2:0, 0:0)-Sieg der DEG Metro Stars gegen die Eisbären Berlin hinter die Düsseldorfer (91) auf Rang drei zurück. Der souveräne Spitzenreiter Adler Mannheim verlor zwar überraschend 0:4 (0:2, 0:0, 0:2) bei den Augsburger Panthern, ist aber mit 100 Punkten nur noch theoretisch von Platz eins nach der Vorrunde zu verdrängen.

Kampf um Play-off-Plätze geht in heiße Phase

Derweil spitzt sich der Kampf um die direkte Qualifikation für die Play-offs zu. Die Kölner Haie (84) sicherten sich mit einem 3:1 (2:1, 0:0, 1:0)-Sieg bei den Frankfurt Lions vorerst den fünften Platz. Hinter dem Ex-Meister rangelt in Frankfurt, den Hamburg Freezers, Hannover Scorpions und Titelverteidiger Eisbären Berlin allerdings auch vier Spieltage vor dem Abschluss der Punkterunde noch ein Quartett um den letzten direkten Play-off-Platz.

Dabei haben die Hamburger nach dem 4:2 (0:0, 1:1, 3:1) gegen die Scorpions mit 78 Punkten die beste Ausgangsposition. Die Lions (77) liegen trotz der schmerzhaften Niederlage gegen die Haie zwei Zähler vor Hannover (75), die Eisbären (71) dagegen haben nach dem 2:4 bei der DEG nur Außenseiterchancen auf Rang sechs. Der frühere Champion Krefeld Pinguine muss nach dem 2:4 (0:2, 1:1, 1:1) gegen die Iserlohn Roosters nun sogar um den Vor-Play-off-Platz zehn bangen, denn die Gäste (64) rückten bis auf einen Punkt an die Pinguine heran. Die Nürnberg Ice Tigers festigten Platz vier durch ein mühsames 1:0 (0:0, 1:0, 0:0) beim Schlusslicht Füchse Duisburg.

Köln gut erholt

In Frankfurt zeigten sich die Kölner Haie von der Pleite im Karnevalsschlager bei der DEG (0:1) am Freitag gut erholt. Dave Mcllwain (13.), Mirko Lüdemann (17.) und Stephane Julien (51.) schossen die Gäste zum Sieg, Jason Young (18.) und Sebastian Osterloh (54.) trafen für die Lions.

Die DEG legte im Düsseldorfer ISS Dome schnell das 1:0 durch Benjamin Barz (3.) vor, doch die Eisbären nutzten eine 5:3-Überzahl durch Tore von Neuverpflichtung Richard Mueller (8.) und Ian Moran (10.) zur vorübergehenden Wende. Charlie Stephens (17.), Andy Schneider (28.) und Craig Johnson (31.) schossen dennoch einen Erfolg der Metro Stars heraus.

Nach einem ruppigen ersten Drittel mit 38 Strafminuten brachte Brad Smyth Hamburg vor 12 947 Besuchern in Führung (29.). Sieben Minuten später gelang Thomas Dolak der Ausgleich, ehe Marc Beaucage (46./60.) und Benoit Gratton (51.) jeweils in Überzahl den Sieg der Freezers perfekt machten. Sascha Goc (57.) hatte für die Scorpions auf 2:3 verkürzt.

Casparsson schießt Straubing zum Sieg

In Ingolstadt sorgte Florian Keller vor 4 330 Zuschauern schon nach 59 Sekunden für die Führung der Gastgeber. Nach der Wende durch Treffer von David Lundbohm (8.) und Cam Severson (19.) schlug Daniel Tkaczuk zurück (19.). Das 2:3 durch Peter Abstreiter (23.) konterte Jeff Holland ebenfalls umgehend (26.), doch 69 Sekunden nach Beginn der Overtime sicherte Peter Casparsson Straubing den Überraschungserfolg.

Den Auswärtssieg der Ice Tigers vor 2 125 Zuschauern in Duisburg brachte Jame Pollock (27.) im Mitteldrittel unter Dach und Fach.

© SID

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