Eishockey DEL
Mannheim und Nürnberg auf Finalkurs

Die rheinischen Klubs stehen im Play-off-Halbfinale der DEL vor dem Aus. Die Kölner Haie verloren beim 4:6 gegen Mannheim ebenso wie die DEG Metro Stars beim 3:4 gegen die Nürnberg Ice Tigers auch Spiel zwei der Serie.

Die Adler Mannheim und die Nürnberg Ice Tigers stehen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) kurz vor dem Einzug ins Play-off-Finale. Im zweiten Halbfinalspiel kam DEL-Rekordmeister Mannheim bei den Kölner Haien zu einem 6:4 (2:1, 2:1, 2:2)-Erfolg und ging damit in der "best of five"-Serie ebenso mit 2:0 in Führung wie die Nürnberg Ice Tigers, die die DEG Metro Stars 4:3 (0:2, 2:0, 2:1) besiegten und damit wie schon beim 3:2 am Sonntag einen 0:2-Rückstand wettmachten. Schon am Mittwoch (19.30 Uhr) kann Mannheim vor eigenem Publikum den siebten Einzug in ein DEL-Endspiel perfekt machen. Nürnberg tritt erst am Donnerstag (19.30 Uhr) in Düsseldorf an.

Die 16 981 Zuschauer in der Kölnarena sahen von Beginn an einen starken Auftritt der Gäste, die schnell durch Christoph Ullmann (2.) und einen Überzahltreffer von Martin Ancicka (9.) 2:0 in Führung gingen. Vor der ersten Drittelpause konnte jedoch der Schwede Daniel Rudslätt (12.) für die Haie nach einem Videobeweis den Anschlusstreffer erzielen.

Comeback der Ice Tigers wird belohnt

Auch im zweiten Spielabschnitt war Mannheim das dominierende Team und baute durch Rick Girard (25.) und Colin Forbes (36.) den Vorsprung weiter aus. Für Köln traf zwischenzeitlich nur Dave Mcllwain (30.) mit einem Mann mehr auf dem Eis. Den hochverdienten Sieg für Pokalsieger Mannheim stellten im Schlussabschnitt die Treffer von Jeff Shantz (44.) und Jason Jaspers (58.) sicher. Die Tore von Mcllwain (53.) und Aaron Gavey (56.) in Überzahl reichten den Kölnern nicht.

In Nürnberg bejubelten 8 238 Zuschauer in der erstmals in dieser Saison ausverkauften Arena ein beeindruckendes Comeback der Ice Tigers. Die Hausherren lagen gegen Düsseldorf nach dem ersten Drittel durch Tore von Craig Johnson (13.) und Charlie Stephens (15.) schon 0:2 zurück. Doch im zweiten Drittel startete Nürnberg eine Aufholjagd und konnte durch David Cespiva (34.) und einen Überzahltreffer von Andre Savage (40.) ausgleichen.

Im letzten Drittel brachte Nationalspieler Petr Fical mit einem Doppelschlag (47./48.) die Nürnberger auf die Siegerstraße. Auch Rob Collins Treffer (56.) konnte die zweite Düsseldorfer Niederlage in Folge nach jeweils verspielter 2:0-Führung nicht mehr verhindern. Nürnberg hingegen gewann in den Play-offs bereits das vierte Spiel nach einem 0:2-Rückstand.

© SID

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