Eishockey DEL
Mannheimer Adler machen auch die Eisbären nass

Die Adler aus Mannheim haben in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) den 15. Saisonsieg eingefahren. Gegen Meister Eisbären Berlin gewann der Titelfavorit mit 3:2. Die Hannover Scorpions unterlagen den Kölner Haien 1:3.

In Bestform präsentieren sich weiterhin die Adler Mannheim ihren Fans in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Ihr Vorsprung an der Tabellenspitze ist auch am 20. Spieltag wieder angewachsen. Der Rekordchampion feierte im Prestigeduell mit Titelverteidiger Eisbären Berlin durch ein 3:2 (0:0, 1:0, 2:2) seinen sechsten Sieg in den vergangenen sieben Spielen und hat nun vier Punkte Vorsprung auf den ERC Ingolstadt, der beim Schlusslicht Füchse Duisburg nur zu einem 4:3 (1:0, 0:2, 2:1, 1:0) nach Verlängerung kam.

Hinter dem Spitzenduo punkteten auch die rheinischen Verfolger DEG Metro Stars und Kölner Haie. Düsseldorf verkürzte im rheinischen Derby bei den Krefeld Pinguinen durch ein 3:2 (0:0, 2:0, 1:2) den Rückstand auf Ingolstadt auf einen Punkt, während sich Köln vier weitere Zähler zurück durch ein 3:1 (1:1, 1:0, 1:0) bei den zuvor punktgleichen Hannover Scorpions für die 1:5-Pleite zwei Tage zuvor bei den Frankfurt Lions rehabilitierte.

Freezers siegen in Nürnberg

Hinter Hannover verloren in der oberen Tabellenhälfte ebenfalls durch Heimniederlagen auch die Iserlohn Roosters durch ein 0:1 (0:0, 0:1, 0:0) gegen Frankfurt sowie die Nünberg Ice Tigers durch ein 4:7 (2:2, 1:3, 1:2) gegen die Hamburg Freezers an Boden auf die Top-Teams. Am Tabellenende verschafften sich die Augsburg Panther mit einem 4:1 (2:1, 1:0, 1:0) beim Tabellenvorletzten Straubing Tigers etwas Luft.

In Mannheim setzten sich die Hausherren dank eines Treffers von Nathan Robinson 85 Sekunden vor der Schlusssirene durch und kamen damit zu ihrem zweiten Sieg in Folge. Vor 12 859 Zuschauern hatten die Eisbären zuvor die zweimalige Adler-Führung durch Pascal Trepanier (33.) sowie Richard Girard (49.) durch Treffer von Andrew Roach (41.) und Mark Beaufat (52.) jeweils egalisiert.

Robert Valicevic ist Ingolstadts Matchwinner

Ingolstadt geriet in Duisburg nach seiner frühen Führung durch Robert Valicevic (4.) im zweiten Abschnitt nach den Füchse-Treffern von Henrik Hölscher (30.) und Matt Dzieduszycki (37.) in Rückstand. Christoph Melischko (50.) und nach Hölschers zweitem Torerfolg (54.) Jakub Ficenec (58.) erzwangen für die Bayern die Verlängerung. Dort machte wiederum Valicevic nach 191 Sekunden den vierten Erfolg der Gäste in fünf Spielen klar.

Düsseldorfs 2:0-Führung in Krefeld besorgten Sean Brown (32.) und Tore Vikingstad (37.). Nach dem entscheidenden 3:0 durch Patrick Reimer (52.) musste die DEG allerdings durch den Endspurt der Gastgeber mit Treffern von Richard Pavlikovsky (55.) und Lynn Loyns (59.) bis zur Schlusssirene um ihren vierten Erfolg in Serie zittern.

Barta trifft doppelt für Hamburg

In Hannover hofften 6 240 Fans nach der Führung der Gastgeber durch Dan Lambert (7.) auf ein Ende des Zwischentiefs der Niedersachsen. Doch nach Kölns Treffern durch Aaron Gavey (18.), Dave Mcllwain (28.) und sowie Stephen Julien mit einem Empty-Net-Goal in der Schlussminute gingen die Scorpions zum dritten Mal hintereinander als Verlierer vom Eis.

Frankfurt feierte Iserlohn den zweiten Sieg in Folge. Michael Hackerts Treffer (31.) bedeutete für die Gastgeber jedoch die zweite Niederlage hintereinander.

Nürnberg glich nach zwei Siegen hintereinander zunächst durch Aleksander Polaczek (11.), Jame Pollock (19.) und Scott King (26.) dreimal eine Führung der Gäste nach Treffern von Brad Smyth (10.), Alexander Barta (12.) und Cory Cross (26.) aus. Danach jedoch verschafften sich die Hanseaten durch Treffer von Francois Fortier (31.), Marc Beaucage (36.) und Christoph Brandner (51.) den entscheidenden Vorsprung für den erst zweiten Sieg aus den vergangenen acht Spielen, ehe Adrian Grygiel (ebenfalls 51.) für die Franken nochmals verkürzte. Barta mit seinem zweiten Treffer sorgte für den Endstand.

In Straubing ließ William Trew (3.) den heimischen Anhang auf ein Ende der Negativserie von zuvor drei Niederlagen hintereinander hoffen. Allerdings drehten Dominik Hammer und Craig Darby (beide 13.) mit einem Doppelschlag die Partie, ehe die Panther durch Travis Brigley (26.) weiter davonzogen. Kevin Lavallee (60.) setzte den Schlusspunkt hinter Augsburgs dritten Sieg in Serie.

© SID

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