Eishockey DEL
Mason soll bleiben - Gessner muss gehen

Die Kölner Haie und Coach Doug Mason stehen kurz vor einer vorzeitigen Vertragsverlängerung bis 2008 inklusive einer Option auf ein weitere Jahr. Dagegen trennt sich der DEL-Klub sofort von Geschäftsführer Götz Gessner.

Trainer Doug Mason und der achtmalige deutsche Eishockey-Meister Kölner Haie wollen ihre Zusammenarbeit über das Ende der laufenden Spielzeit hinaus fortsetzen. Der kanadische Coach und der aktuelle Tabellendritte der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) stehen kurz vor der vorzeitigen Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Vertrages bis 2008 plus einer Option für eine weitere Saison. "Wir haben gesprochen. In den nächsten Tagen wird unterschrieben", sagte Mason der Bild-Zeitung. Dagegen trennt sich der Traditionsklub mit sofortiger Wirkung von Geschäftsführer Götz Gessner.

Nach zuletzt vier Siegen in Folge liegen die Rheinländer nur zwei Punkte Rückstand auf das Spitzenduo ERC Ingolstadt und Adler Mannheim auf. Mason hatte zu Saisonbeginn die Nachfolge von Ex-Bundestrainer Hans Zach beim KEC angetreten.

Gessner stolpert über "Nachrichtenleck"

Am Mittwoch vollzog der Klub dagegen die überraschende Trennung von Gessner. Das Beschäftigungsverhältnis sei mit sofortiger Wirkung beendet worden, hieß es in einer kurzen Presse-Erklärung. Hintergrund für den Rauswurf: Im Kölner Express waren nahezu alle Details des neuen Vertrages der Haie mit der Kölnarena bekannt geworden, nachdem sich der Klub in der vergangenen Woche mit dem Hallenbetreiber über eine Verlängerung der Zusammenarbeit bis 2013 einig geworden waren. Durch den neuen Kontrakt sollen die Haie angeblich knapp eine Million Euro pro Saison sparen.

"Das ist für alle Beteiligte eine außerordentlich peinliche Angelegenheit, da bei den Vertragsgesprächen absolute Vertraulichkeit vereinbart wurde. Ein unmöglicher Vorgang, dass nun alles an die Öffentlichkeit gelangte", sagte Kölnarena-Justiziar Rolf Bietmann dem Express.

Auch Lindsay steht vor dem Abschied

Dagegen wird der Klub im Fall des ehemaligen NHL-Profis "Kill Bill" Lindsay (35) von seiner Möglichkeit, zum 31. Dezember die Option für eine Vertragsverlängerung bis 2008 zu ziehen, keinen Gebrauch machen. Der Angreifer, der 819 NHL-Spiele bestritt, hatte einen ganzen schwachen Saisoneinstand und wirkte wochenlang nicht austrainiert. Erst zuletzt kam der Kanadier besser in Fahrt und erzielte in den letzten sieben Spielen vier Tore und leistete die Vorarbeit zu vier weiteren Treffern.

© SID

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