Eishockey DEL
Metro Stars gehen an der Leine baden

Die DEG Metro Stars haben im Halbfinale der DEL-Play-offs auch ihr zweites Auswärtsspiel verloren. Nach dem 3:6 in Hannover haben die Scorpions am Sonntag den ersten Matchball.

Die Hannover Scorpions stehen dicht vor dem erstmaligen Einzug in das Play-off-Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. Angeführt von einem überragenden dreifachen Torschützen Chris Herperger feierten die Niedersachsen einen 6:3 (2:2, 2:0, 2:1)-Sieg im dritten Halbfinale gegen den achtmaligen Titelträger DEG Metro Stars und gingen damit in der "best-of-five"-Serie mit 2:1 in Führung.

Damit haben die Scorpions am Sonntag in Düsseldorf (18.30 Uhr/live bei Premiere) den ersten Matchball im Kampf um den Final-Einzug. Im zweiten Halbfinale stehen sich Titelverteidiger Eisbären Berlin und DEL-Rekordmeister Adler Mannheim (Play-off-Stand: 1:1) gegenüber.

Scorpions legen Grundstein im Mitteldrittel

Wie schon im ersten Duell am Sonntag (2:5) leistete sich die DEG zu viele Strafzeiten und brachte sich damit selbst ins Hintertreffen. Hannover agierte dagegen sehr diszipliniert und nutzte die Chancen eiskalt. Den Grundstein zum Sieg setzte die Mannschaft von Ex-Bundestrainer Hans Zach, der mit der DEG einst von 1991 bis 1993 dreimal die Meisterschaft in Folge gewonnen hatte, durch ein starkes Mitteldrittel.

Furios war vor 4 881 Zuschauern aber auch der Beginn. Bereits nach sechs Minuten lagen die Gastgeber nach Toren von Herperger (4.) und Eric Schneider (6.) sowie einem Gegentreffer von Daniel Kreutzer (5.) mit 2:1 in Führung. Ryan Ramsey mit seinem ersten Tor im Jahr 2009 brachte die Rheinländer aber zurück ins Spiel (13.).

Im zweiten Drittel brachten Herperger (22.) und der Ex-Düsseldorfer Tore Vikingstad (25.) mit einem Doppelschlag die Scorpions dann auf die Siegerstraße. Die DEG, die ihr zehntes Play-off-Spiel in 21 Tagen bestritt, hatte dem nichts mehr entgegen zu setzen und steht nun vor eigener Kulisse wie schon in Spiel zwei (4:2) unter Druck. Erneut Herperger (44.) und Adam Mitchell (50.) machten im letzten Drittel schließlich alles klar, Peter Boon (51.) betrieb für die Gäste nur noch Ergebniskosmetik.

© SID

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