Eishockey DEL
Metro Stars gehen Köln aus dem Weg

Dank eines 3:1-Siegs am letzten DEL-Spieltag bei Spitzenreiter Eisbären Berlin haben die DEG Metro Stars ein Play-off Duell mit den Kölner Haien verhindert. Die Kölner sicherten mit einem 4:1 gegen Hannover Rang fünf.

Im letzten Vorrundenspiel hat Pokalsieger DEG Metro Stars in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) durch ein 3:1 (0:0, 1:0, 2:1) bei Tabellenführer und Titelverteidiger Eisbären Berlin noch den dritten Platz erobert und damit im Play-off-Viertelfinale (best of seven) das rheinische Duell gegen die Kölner Haie verhindert. Der achtmalige Meister aus Düsseldorf (93 Punkte) trifft nun zum Play-off-Auftakt am Mittwoch auf die spielfreien Hamburg Freezers.

Die Berliner (100) standen unterdessen bereits zuvor als bestes Vorrunden-Team fest und erwarten nun den Tabellenachten Krefeld Pinguine (79), der Aufsteiger Füchse Duisburg (51) 5:1 (1:1, 2:0, 2:0) bezwang und nach dem vierten Sieg in Folge erstmals seit der Meisterschaft 2003 wieder um den Titel spielt.

Der ERC Ingolstadt (98) kam zu einem 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)-Erfolg beim nicht für die Endrunde qualifizierten Ex-Meister Frankfurt Lions (70). Ingolstadt trifft als Tabellenzweiter auf die Hannover Scorpions, die bei den Kölner Haien nach zuvor fünf Erfolgen in Serie 1:4 (0:1, 1:3, 0:0) unterlagen. Der achtmalige Meister aus Köln (89) bekommt es als Tabellenfünfter in der Runde der letzten Acht mit dem spielfreien Vierten Nürnberg Ice Tigers (91) zu tun.

"Super-GAU" für die Adler

DEL-Rekordchampion Adler Mannheim (68), der erstmals seit Einführung der Play-offs die Endrunde verpasst hat, verlor im letzten Saisonspiel bei den Kassel Huskies (58), die im Kampf um den Klassenerhalt in den Play-downs (best of seven) auf Duisburg treffen, 2:3 (1:0, 1:3, 0:0). Die Verantwortlichen nahmen nach den enttäuschenden Leistungen kein Blatt vor den Mund. "Das ist der Super-GAU. Wir stellen uns der Kritik, die berechtigt ist. Jetzt sind wir in der nächsten Saison zum Erfolg verdammt", sagte Gesellschafter Daniel Hopp. Adler-Trainer Greg Poss ergänzte: "Wir müssen lernen, dass man mit Geld allein gar nichts erreicht. Man benötigt eine Mannschaft, in der jeder Akteur für seinen Mitspieler kämpft."

Zudem besiegten die Iserlohn Roosters (65) die Augsburger Panther (61) in einer unterhaltsamen Partie vor 4 500 Zuschauern mit 6:5 (0:1, 3:3, 2:1, 1:0) nach Penaltyschießen.

Verteidiger Tommy Jakobsen (33.), Nationalspieler Klaus Kathan (56.) und Craig Johnson (60.) erzielten vor 4 695 Besuchern im ausverkauften Berliner Wellblechpalast die Treffer der Rheinländer. Micki Du Pont (58.) traf für die Gastgeber.

In Köln festigten David Mcllwain (16.), Alex Hicks (31. und 37.) und Lasse Kopitz (34.) mit ihren Treffern den fünften Rang der Haie. Vor 13 463 Zuschauern traf Andreas Morczinietz (23.) für die Gäste.

© SID

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